Online – Zahlen, Daten, Fakten…

Im Rahmen der Veredelung unserer Zutaten analysieren wir kontinuierlich eine Vielzahl unterschiedlicher Studien. Einige interessante Erkenntnisse und Aussagen zum Thema "Online Marketing" haben wir für Sie zusammengefasst und in folgende Themengebiete eingeteilt:


Internetnutzung
Online Marketing (allgemein)
Suchmaschinen
Weblogs
Viral Marketing
Quellen

Internetnutzung

AGOF Studie "Internet-Facts": 57% der Deutschen sind online, die durchschnittliche

Nutzungsdauer liegt bei 73 Min. pro Tag (Stand: 28.09.05)

Laut einer europaweiten Umfrage von MSN ist das Internet die wichtigste und

meistgenutzte Informationsquelle, noch vor Freunden, Familienangehörigen und Zeitungen

Das Internet vertreibt in der Beliebtheitsskala bei Jugendlichen den Fernseher und das

Radio: europäische Jugendliche surfen immer mehr im Internet und verbringen dafür weniger Zeit vorm Fernsehen oder Radio

Ein Viertel der Mediennutzzeit verbringt die Zielgruppe zwischen 15

und 24 Jahren europaweit online

Wenn sich die 11- bis 29-Jährigen über neue Trends informieren wollen, setzen sie vor

allem aufs Internet (86%), gefolgt vom Free-TV, Radio, Kino und dem Handy

Rund 97% der Studenten sind online – die meisten davon bleiben

es ihr ganzes Erwachsenenleben

Wie auch in der realen Welt gelten für Webseiten die gleichen Grundsätze:

Der erste Eindruck entscheidet und dieser entsteht bereits nach nur 50 Millisekunden

Online Marketing (Allgemein)

Penetrante Pop-up-Werbung: Auf solche Belästigung reagieren

75% der Nutzer allergisch

Studie: Durchschnittliche Bannerklickrate bei 0,22%
Auf der Suche nach Informationen und Unterhaltung ist die Onlinewerbung durch

Banner und Pop-Ups oft ein Störfaktor

Suchmaschinen

85% der Internetnutzer suchen Websites über Suchmaschinen
Verbraucher nutzen vor ca. jedem zweiten Online-Kauf eine Suchmaschine

zur Entscheidungsfindung

Dabei favorisieren sie im frühen Stadium der Suche allgemeine Begriffe,

wie z.B. "Turnschuh" anstatt eines Markennamens, markenspezifische Suchaktivitäten machen je nach Branche lediglich zwischen 18,1 und 28,5% aus

57,2% der Suchmaschinen-Nutzer geben an, dass sie Suchmaschinen eher am

Anfang ihrer Suche nutzen, um einen Überblick über das Angebot im Internet zu erhalten

29,4% setzen sowohl am Anfang ihrer Suche als auch kurz vor dem

tatsächlichen Kauf auf Suchmaschinen

Mehr als die Hälfte der befragten Nutzer (insgesamt 53,1%) bevorzugen die

normale Suchergebnisliste (algorithmischer Index) und klicken nicht auf bezahlte Textanzeigen wie beispielsweise Google AdWords (Pay Per Click)

Rund 90% der Benutzer einer Suchmaschine schauen sich maximal die

ersten 30 Suchergebnisse an

Nur ca. 12% der Websites deutscher Unternehmen erfüllen die

Minimalkriterien, die eine Suchmaschinen an eine Website stellt

Was effektives Suchmaschinen-Marketing leisten kann, zeigt das Beispiel Reifen.com:

Durch eine Keyword-Optimierung hatte der Reifenhändler sein Bestellvolumen innerhalb eines Jahres um das 20-fache steigern können

Laut Google gibt es insgesamt mehr als 100 Faktoren,

die das Ranking beeinflussen

Über die Hälfte der befragten Unternehmen (54%) geben an, dass Pay Per Click

Marketing für sie in 2006 als Vertriebsinstrument an Bedeutung gewinnen wird, für 40% bleibt der Stellenwert gleich und nur für 4% der befragten Marketing-Entscheider wird Pay Per Click als Vertriebsinstrument eher unwichtiger

Marktanteil Suchmaschinen in Deutschland (Stand 10.12.05):

Google 83,2 %, MSN 4,5 %, Yahoo 4 %, AOL 2,5 %, T-Online 1,7 %, Andere 4,1 %

Weblogs

In den USA bloggen bereits 8 Millionen Menschen, in Frankreich 3 Millionen,

in Deutschland 200 000

Blogger-Studie: Wie ich blogge?! Warum Menschen einen eigenen Blog betreiben…

http://www.fonk-bamberg.de/pdf/fonkbericht0601.pdf

Viral Marketing

Inzwischen werden 67% der amerikanischen Verbraucher von persönlichen

Empfehlungen beeinflusst

Die Mehrheit der Entscheider (hauptsächlich CEOs oder CIOs) verlassen

sich auf Empfehlungen Dritter, wie z.B. Kollegen, Berater oder die Familie

Die Kunst besteht also nicht unbedingt darin die breite Masse, sondern die

"Empfehler" zu erreichen

Man sollte sich bewusst machen, dass beispielsweise 30 Mio. der Zuschauer eines

erfolgreichen Films von 3 Mio. Menschen beeinflusst werden, die wiederum von lediglich 3.000 Menschen beeinflusst werden

Jedes vierte der befragten Unternehmen setzt mittlerweile auch Virales

Marketing ein, 2003 waren es erst 14,9%

Viral Marketing: Erfolg haben Kampagnen die Spaß machen
Gut gemachte, fürs Web optimierte Clips, passen sich der Erwartungshaltung der User an:

Die Nutzer haben Spaß an der Botschaft und empfinden die Art der Darstellung nicht als unerwünschte Werbung, so dass die Zahl potentieller Multiplikatoren im Netz, also die der Online-Nutzer weiter ansteigt

An die Kontaktqualität einer viralen Kampagne dürfte kaum ein anderes Medium

herankommen: Der virale Clip hat einen anderen Status als unaufgeforderte Werbung, die Bereitschaft sich mit dem Produkt auseinander zu setzen ist überdurchschnittlich hoch

Nur etwa 10% der erreichten Internetnutzer greifen auf die Heimatadresse eines Clips

zurück, die anderen 90% erfolgen, wie beim Schneeballsystem, über die Weitergabe per eMail

Viral Marketing ist absolut konkurrenzfähig zu TV
Viele virale Konzepte sind leider nicht zu Ende gedacht
Das beginnt schon beim Seeding, also dem zielgruppenspezifischen Streuen

der Spots, z.B. auf verschiedenen Weblogs, Experten Foren und anderen Plattformen

Viele wissen nicht, dass es für die Verbreitung spezielle

Anlaufstellen im Internet gibt

Deshalb ist es nötig, möglichst früh einen Spezialisten

in die Planung mit einzubeziehen

Die wenigsten Agenturen können auf diesem Themenfeld

fundiert beraten

Quellen

Absatzwirtschaft.de
"Buzz" von Marian Salzman, Ira Matathia, Ann o`Reilly
Google.de
Internet-facts – AGOF
ibusiness.de
"Marketing Outreagously" von Jon Spoelstra
Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß: "WWW-Benutzer-Analyse W3B"
Media Consumption Study der European Advertising Association (EIAA)
Search Before the Purchase
Spiegel.de
Studie der Carleton University in Ottawa "Behaviour & Information Technology"
Studie zur Suchmaschinen-Optimierung deutscher Unternehmens-Websites
Timescout-Studie
Werbeanzeige.de
W&V innovation, Ausgabe 3/2005,
"Your Marketing sucks" von Mark Stevens