Schluss mit den teilweise abgekarteten Spielchen von TV-Casting Shows wie Deutschland sucht den Superstar oder Popstars bei denen man sich nicht sicher sein kann wer wirklich alles seine Fittiche bei der Entscheidung im Spiel hat. Stimmen die angegebenen Telefonauszählungen denn tatsächlich? Manipuliert die Presse eventuell direkt oder indirekt wer „gut“ und wer „böse“ ist? Oder hat die Jury im Endeffekt hinter den Kulissen sogar schon alles unter Dach und Fach gebracht? Fragen über Fragen, die wohl oder übel bei den TV-Casting Shows offen bleiben…
Diese Zeiten sind vorbei! dachte sich die youmeu-Crew und schaltete zum 1. Mai 2008 die erste neutrale online Talentsearch-Community im deutschsprachigen Raum http://www.youmeu.com/ frei mit Aufruf zum ersten Battle of future Megastars. Dabei kann jeder eigene Songs quer durch den Genredschungel hochladen und abstimmen was das Zeug hält. Der Clou der Sache besteht ganz in Web 2.0 Manier darin, dass nur das Publikum die Jury darstellt und somit die alleinige Entscheidungsgewalt bei den Zuschauern liegt. [Read more →]
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Waren vor Kurzem noch die Kühe für die allgemeine Erderwärmung verantwortlich, treiben diese „Viehcher“ nun auch innerhalb des BitFilm Festival 2008 ihr Unwesen. Sollten sie wohlmöglich noch zur eigerlegenden Wollmilchsau avancieren!? Wer weiß das schon
Kühe sind nicht nur für die Milch im Glas und das Steak auf dem Grill verantwortlich… Nein, Kühe sind jetzt auch noch für die Klingeltöne im Handy zuständig. Letzte Erkenntnisse aus dem Mobilbereich und der heutige Bericht auf spiegel.de bestätigen dies zumindest.
Im Rahmen des BitFim Festival 2008 liefern die Brasilianer André Hime und Huila Gomes uns den Beweis. In ihrem Kurzfilm „RING-PUM!“, welcher als Kurzfilm unter der Kategorie „Mobile“ auf zahlreichen Clicks der Netzgemeinde wartet, sehen wir den neusten Schrei aus dem Handy-Bereich: Eine Mini-Kuh, welche pupsenderweise und durch die Verkettung technischer Schritte den Klingelton erzeugt.
Süß Das ist natürlich alles nur Fiktion, aber durachaus in einer sehr amüsante Art und Weise dargestellt… Wie ich finde.
Neben diesem Filmchen, finden sich viele weitere auf der BitFilm Homepage – nach einer kurzen Registrierung kann man sich diese nicht nur anschauen, sondern auch noch als www-Jury-Mitglied fungieren und seine jeweilige Bewertung abgeben. Also bis zum 01. Juli alle Filme schauen und darüber mitbestimmen, wer das Preisgeld in Höhe von 10.000 € gewinnen soll. Zudem bietet sich die Möglichkeit, noch Heute in Stuttgart dem Opening Event oder im Rahmen des Closing Event, bzw. der Preisverleihung in Hamburg, vom 09. bis 11. Juli beizuwohnen.
Also, entweder rein ins Netz oder ab nach Stuttgart bzw. Hamburg… In diesem Sinne
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Oder… Sie dunkle Seite der „E-Mail-Werbung“. Es gibt viele Arten von Geburtstage, Jubiläen & Co. Und morgen ist es dann soweit – vor genau 30 Jahren versendete am 03. Mai 1978, der Kalifornier Gary Thurek, die historischen Zeilen: „Wir laden Sie ein, uns zu besuchen und den 2020 zu sehen und etwas über die DEC-System-20-Familie zu hören.“ Die Spam war geboren! Knapp 600 Computerhändler erhielten diese E-Mail und verkaufte Wochen später Computer für insgesamt 12 Millionen Dollar. Das nenn ich mal Reichweite Thurek sei der Erfolg zu gönnen. Dumm nur, dass dies als Startschuss für tausende von nervenden Sinnlos-Mails avancierte. Seit dem geben sich die Headlines, wie z.B. Mittel gegen Impotenz, Anwalt – Bitte um Rückruf – Dringend, Ihr Kontoauszug,Letzte Mahnung & Co. die Klinke in die Hand und verstopfen regelmäßig unseren E-Mail Eingang.
Wie Heute auch bei spiegel.de zu lesen, gehen Experten davon aus, dass mittlerweile 90% aller E-Mails mittlerweile diese und andere Botschaften enthalten. Viele, ja eigentlich das Gros der Versender dieser Mails kommen über gecrackte Sever und infizierte Heimrechner… Was sich natürlich stets am Rande der Legalität, bis zur Kriminalität bewegt.
Sollten wir diesen Geburtstag also feiern!? Ich bin mir da nicht so sicher, ob die Gäste sich denn dann alle gesittet verhalten werden Schließlich wurde schon der ein oder andere Mailserver „dank“ dieser possierlichen Spams lahmgelegt.
Wie dem auch sei… Nicht alles, was irgendwann man auf den Markt kam und nun seine runden Geburtstage feiert, ist ein Grund zur Freude. Aber dennoch hat ein solcher „Ehrentag“ auch mal seine Aufmerksamkeit verdient.
In diesem Sinne… Ein spamfreies Wochenende!
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Wie sich das zum ersten Mai gehört hat das Team unserer deutschen Niederlassung gestern ordentlich die Korken knallen lassen. Grund: Einige gewonnene Pitches bzw. neue Projekte, eine gelungene Erweiterung unseres Teams, und und und… Dabei haben wir natürlich auch das Tanzbein geschwungen und ordentlich in den ersten Mai hineingerockt. Wie das wohl so aussieht? Hier ein kleines Video unserer „aktuellen Choreografie“, die wir dank der tatkräftigen Unterstützung von Dara in den letzten Wochen einstudiert haben:
… Oder: Guten Hunger Heute mal ein kleiner kulinarische Auszug der heutigen W&V Meldungen. Da hätten wir als amuse gueule vorweg eine fruchtige Variation an Knusperteig. Mit anderen Worten: United Biscuit bietet nun auch dem „deutschen Gaumen“ Geschmacksreize an. Ganz nach dem Motto „Alle Neue macht der Mai“ erwarten uns im kommenden Wonnemonat, unter der Marke Verkade, zwei Knabbereien mit dem Namen „Fruit & Form“ und „Snack & Form“. Wie so viele kulinarischen Leckerbissen, haben auch diese zwei ihren Weg über Frankreich zu uns gefunden. Warten wir also mal ab, was uns da erwartet… Geschmacksberichte können gerne hier eingesendet werden!
Bei all dem Schlemmen sollte der Sport nie zu kurz kommen. Das dachte sich wohl auch die berliner Agentur Aimaq Rapp Stolle und verpassten in dem neuen Nutella-Spot „unseren Jungs“ Arne Friedrich, Kevin Kuranyi, Tim Borowski und Marcell Jansen einen neuen Look und schickten sie in die Vergangenheit um die Spielvorbereitung der Europameister-Teams von ´72, ´80 und ´96 zu studieren. Hoffentlich bringt sie das auch in der EM 2008 weiter!!! Leider liegt der Spot noch nicht vor, aber alleine der Anblick von Kevin Kurani, lässt die Lust auf eine ausgewachsene Vokuhila wachsen
Käse schließt den Magen… Ganz im Sinne von Leerdammer: Auch hier erwarten uns im kommenden Monat neue Spots. Unter der Frage „Warum ist der Leerdammer immer leer?“ bekommen wir in Kürze durch 5 Spots die Antworten geliefert. Hier ist schon mal ein Spot zu sehen.
Nach diesen ganzen „Lecker-Schmecker“ meldet sich mein Magen… In diesem Sinne „Guten“
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…und zwar seit dem 11. April beim Werbespotwettbewerb „Ehre & Karriere“ auf dem Videoportal clipfish.de. Anfang des Jahres rief die Werbeagentur Serviceplan gefolgt von der Fachzeitschrift W&V, Clipfisch und IP Deutschland zum nationalen Kreativwettbewerb auf. Dabei stellten 17 namhafte Unternehmen wie Mini, Veltins und Sony ihre Briefings online und lockten mit individuellen Sachpreisen für jeden Gewinner der einzelnen Unternehmenspitche im Wert von jeweils rund 2.500 €. Zusätzlich winken den Filmern 25.000 € Copyright-Honorar beim Kauf einer Idee und natürlich „Ehre & Karriere“ wie der Titel des Wettbewerbs schon verlauten lässt. Trotz hoher PR- und Werbeintensität hat sich die Beteiligung wie auf clipfish.de zu sehen ist eher im Rahmen gehalten. Zudem regt die Qualität der ein oder anderen Ideen- bzw. Spotproduktion wahrscheinlich Leihe als auch Kenner zum Grübeln an, ob so manch einer etwas verzerrte Realitätsvorstellungen hat gewisse Werke der Öffentlichkeit zuzumuten. Aber das ist wohl so ein Phänomen der heutigen Castingshow-Ära in der sich Kandidaten bewusst selbst mit den peinlichsten Auftritten der breiten Öffentlichkeit zur Bewertung vorführen.
Womit wir auch schon beim Thema wären: fleißig geworben wurde sogar zu Prime Time Zeiten der Castingshows, Quizshows & Co. auf dem Privatsender RTL (clipfish.de sei Dank) was sich auch in den eingereichten Spots widerspiegelt. Von „Hausmuttiproduktion“ über „Powerpointeffekte-Liebhaber“ bis hin zu professionellen Filmergüssen ist dabei alles vertreten. Dies kann zumindest teilweise natürlich auch an den unterschiedlichen Marken und Briefingthemen der Unternehmen gelegen haben. So kommt es, dass die entscheidenden Worte „kreativ“, „innovativ“ oder „neu“ mitunter völlig ignoriert wurden und beispielsweise Fräulein Mutter mit einem Dauer-Friede-Freude-Eierkuchen-Lächeln wie einst aus Uralt-Werbezeiten gewohnt lobend ihren Einkauf kommentierend durch EDEKA marschiert.
Spannend bleibt auf jeden Fall die Frage welche Spots sich im Endeffekt ins Finale katapultieren. Dabei spielen einerseits die Zuschauerbewertungen bei clipfish.de eine entscheidende Rolle. Andererseits können die teilnehmenden Unternehmen selbst per so genannter „Wildcard“ ihre Favoriten direkt in den Endausscheid voten. Das Schlusswort bleibt jedoch einer hochkarätigen Jury aus der Werbe- & Medienbranche vorbehalten. Das haben sich die Leute hinter den Kulissen fein ausgeklügelt um alle Beteiligten bei der Entscheidung „zu Wort“ kommen zu lassen. Und ganz Nebenbei dem heutigen Phänomen der „Youtube- & Castingshowgeneration“ zu entkommen, dass man nicht unbedingt die besten Ideen oder qualitativ hochwertigsten Auftritte etc. abliefern muss um die meisten Publikumsstimmen zu ergattern.
Genug der Worte. Nun erst einmal Bühne frei für ein paar Augenschmäuse, die wir bei „Ehre & Karriere“ ausgegraben haben:
Bottlerparkur
Eins auf die Omme…
Nur 5 Minuten…
It`s brutzeltime!
Die Versuchung…
Zu dir oder zu mir? Heu(mobil) unterwegs…
Campuslife in your clothes
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Der diesjährige US Wahlkampf polarisiert - nicht nur in den USA, sondern rund um die Welt. Hierbei handelt es sich nicht um irgendeine, sondern eine Art richtungsweisende Wahl. Oder zumindest haben viele Menschen diesen Eindruck.
Dieser Hintergrund, kombiniert mit der Tatsache, dass Internet, Web 2.0 und Co. in den USA bereits wesentlich fester in den Alltag integriert sind trägt dazu bei, dass sich viele Amerikaner online im Wahlkampf engagieren. Und das nicht nur, um Geld für die jeweiligen Kandidaten zu spenden, sondern um aktive an den Kampagnen teilzunehmen.
Nach „User Generated Content“ heisst das neue Buzz-Word nun „Voter Generated Content“. Wähler erstellen zum Beispiel Videos in denen sie ihre politische Meinung kundtun - oftmals in Youtube üblicher lustiger, provokanter, durchgeknallter oder wie auch immer Art und Weise - und laden diese auf führende Videoportale hoch.
Hier einige der momentan prominentesten bzw. meist betrachteten Beispiele:
„I Got a Crush…On Obama“ by Obama Girl
(Stand 20.04.08: ca. 8 Mio. Views, 19.000 Voting und 35.00 Kommentare)
Yes We Can - Barack Obama Music Video
(Stand 20.04.08: ca. 7 Mio. Views, 36.000 Ratings und 62.000 Kommentare)
Barack Obama Hillary Clinton - Umbrella
(Stand 20.04.08: ca. 6,3 Mio. Views, 13.000 Ratings und 11.500 Kommentare)
Inzwischen gibt es eine recht beachtliche Liste vergleichbarer Videos die teilweise Millionen oder zumindest Hunderttausende von Views erzielt haben. Es gibt bereits Stimmen, die sagen, dass YouTube & Co. eine ähnlich starke Änderung im Wahlkampf darstellen, wie einst in den sechziger Jahren die ersten Wahlkmapfspots im Fernsehen.
Das Interessante dabei… Die Kandidaten stehen hierbei vor ähnlichen Herausforderungen, wie es Unternehmen bereits seit geraumer Zeit tun. Fehlende Kontrolle! Nicht mehr sie oder wenige führende Medienhäuser bestimmen, was über sie berichtet wird, wie sie dargestellt werden, usw., sondern die Konsumenten bzw. Wähler selbst.
Einerseits ist es natürlich toll wenn diese Clips produzieren die millionenfach betrachtet werden und quasi eine Art „kostenloses Marketing“ darstellen. Andererseits können diese Spots auch Dinge beinhalten, die man so nicht im Zusammenhang mit dem eigenen Unternehmen, der eigenen Person oder nennen wir es doch schlichtweg der eigenen Marke sehen möchte.
Ganz davon abgesehen, dass dieser Vorter Generated Content auch zu teilweise hahnebüchener Kritik führen kann. Zuletzt musste sich Barack Obama zum Beispiel dafür rechtfertigen, dass das Obama Girl in ihrem Video für wenige Sekunden „nur“ mit einem Bikini einfach zu leicht bekleidet sei.
Hinzu kommt, dass beispielsweise nahezu jede Rede von den Kandidaten von einem Besucher vor Ort gefilmt, anschließend auf den führenden Videoportalen hochgeladen und damit von jedermann betrachtet werden kann. In einem Rededuell im Fernsehen konnten Nutzer per YouTube Filmen Fragen an die Kandidaten stellen. Und und und…
Das Motto 2.0 lautet in den USA inzwischen also: „Es lebe die Videokratie!“
Ohne roten Teppich, Stars, Sternchen & Co. verlieh YouTube – The godfather of Webvideos-Portale – den Oscar für die besten Videos. Wie bereits im März auf spiegel.de zu lesen, schauten alleine im vergangenen Januar 3,26 Milliarden User unzähliche Videos auf YouTube… Da kann man sich schon mal einen Oscar leisten
Das dachte sich wohl auch Google und rief erneut zu den YouTube-Awards auf.
Aus den Kategorien music, creative, comedy, series, politics, inspirational, instructional, adorable, eyewitness, commentary, short film und sports, wurden jeweils sechs Videos nominiert und der gesamten „Userschaft“ zum voten freigegeben. Wer sind die Sieger? Sieger sind im endeffekt alle Nominierten, da sie allein durch die YouTube Auswahl ihre „Bühne“ und den somit gebührenden Auftritt erhielten, was wiederum mit tausenden von Clicks ihrer Videos honoriert wurde. Für die ermittelten Sieger jedoch, gab es neben einer Trophäe auch noch eine Event-Einladung… Ort, Zeit und Rahmen dieses Events bleibt jedoch noch geheim. Aber ich denke mal, das wird sich auch noch irgendwo im www herausfinden lassen
Neugierig geworden? Na, dann wollen wir mal nicht so sein. Ladies and Gentlemen… The YouTube Oscar-winners are:
Kategorie music
“Chocolate Rain” Original Song by Tay Zonday
Kategorie creative
The Original Human TETRIS Performance by Guillaume Reymond von notsonoisy
Kategorie comedy
Potter Puppet Pals in “The Mysterious Ticking Noise” von NeilCicierega
Kategorie series
The Guild - Episode 1: Wake-Up Call von watchtheguild
Kategorie politics
STOP THE CLASH (HEBREW) עצרו את מלחמת התרבויות von AvaazOrg
Im März fand unsere jährliche Roadshow in den USA statt. Bei dieser Gelegenheit treffen wir uns mit Partnerunternehmen, suchen nach Trends, diskutieren diese mit anderen Branchenexperten, usw., und legen gemeinsam mit unserer amerikanischen Niederlassung unsere Strategie für das nächste Jahr fest.
Im Folgenden einige Trends aus Bereichen wie Social Communities, Social Media, Google, Web Videos, Webdesign und unkonventionelles Marketing, die wir diesmal dabei beobachten konnten:
1. Social Communities
„Community-Klassiker“ wie MySpace, Facebook oder LinkedIn sind in den USA bereits fest im Alltag integriert. Vom 12 Jahre alten Schulmädchen mit einem Profil auf MySpace, über den Studenten auf Facebook bis hin zum Geschäftsmann auf LinkedIn ist nahezu jeder in diversen Communities vertreten. Und wir sprechen hier nicht von „Computer-Nerds“, sondern dem „Otto-Normalverbraucher“.
Mit StudiVZ oder XING gibt es zwar auch in Deutschland teilweise vergleichbare Communities. Hauptunterschied in den USA ist allerdings, dass die Communities dort oftmals wesentlich vitaler und nicht nur bei Teenagern fester Bestandteil des Alltags sind.
Hinzu kommen einerseits insbesondere bei jüngeren Zielgruppen auf spezielle Themen ausgerichtete Plattformen, die bereits eine beträchtliche Reichweite erzielen. Beispiel: Stardolls.com. Hier können die Nutzer Puppen (Dolls) ihrer Stars einkleiden, ein Apartment einrichten und shoppen gehen. Wobei die virtuellen Gegenstände mit dem realen Taschengeld bezahlt werden. Außerdem interessant: Der Sänger von Tokio Hotel Bill Kaulitz ist ebenfalls bereits mit einer eigenen Puppe auf Stardolls vertreten und sein Poster schmückt inzwischen die Wände zahlreicher Zimmer amerikanischer Teenager.
Ein weiterer Trend: Der Social Community Fertigbaukasten. Mit Hilfe von Anbietern wie zum Beispiel ning.com kann jedermann innerhalb weniger Minuten seine eigene Social Commuity eröffnen und entsprechend seiner Anforderungen einrichten (Design, Funktionen, usw. können mit wenigen Mausklicks angepasst werden). Sei es zu privaten oder geschäftlichen Zwecken. So sind alleine bei diesem Anbieter innerhalb relativ kurzer Zeit mehr als 150.000 neue Social Networks entstanden.
2. Social Media
Hand in Hand mit den Social Communties gewinnt natürlich auch das Thema Social Media an Bedeutung. Schließlich geht es nicht nur darum hohe Reichweiten mit Hilfe einer Community zu erzielen, sondern daraus auch Gewinn zu erwirtschaften. Wobei man sagen muss, dass obwohl die USA auch in diesem Bereich sicherlich immer noch Trendsetter sind auch dort der Stein der Weisen noch nicht gefunden ist. Es zeichnet sich allerdings der Trend ab, dass Business Networks wie LinkedIn wesentlich höhere CPCs erzielen als breitgefächerte Communities wie z.B. MySpace oder Facebook. Außerdem scheinen Social Communities Werbung zu erfordern, welche den Nutzer nicht belästigen, sondern stärker integrieren, so dass er vom passiven (oftmals gelangweilten) Betrachter zum aktiven Mitgestalter einer Kampagne „mutiert“. Zu guter letzt hat das Thema Targeting in diesem Bereich natürlich einen besonders hohen Stellenwert, so dass die Werbung auch tatsächlich auf die Vorlieben, Interessen und das Nutzerverhalten des einzelnen Community-Mitglieds zugeschnitten ist, um die Effizient der Kampagne zu optimieren bzw. Streuverluste weiter zu minimieren. Weg von hohen quantitativen Reichweiten - hin zu zwar niedrigeren, aber dafür qualitativ hochwertigeren Reichweiten.
Unabhängig von den Werbeeinnahmen scheinen außerdem insbesondere solche Communities profitabel zu arbeiten, welche die Möglichkeit haben kostenpflichtige Premium-Leistungen anzubieten.
3. Google goes Video
Auch der Branchenprimus Google widmet sich verstärkt dem Thema Video-Anzeigen. Anstelle von Textanzeigen können bereits seit geraumer Zeit auch Video-Anzeigen im Rahmen von Google-Adwords geschaltet werden. Bisher war dies jedoch „nur“ innerhalb des Content-Netzwerks von Google möglich. In den USA geht das Unternehmen nun einen entscheidenden Schritt weiter. Im Rahmen eines Pilotprojekts können seit Anfang des Jahres auch Video-Anzeigen neben den Suchergebnissen von Google geschaltet werden. Das fällt auf! Denn obwohl sie zwar bisher dezent platziert werden springen einem die Viedo-Anzeigen im Vergleich zu den „klassischen Textanzeigen“ natürlich regelrecht ins Auge. Es ist zwar bereits seit längerem bekannt, dass z.B. Werbung in Form von Videos wesentlich bessere Clickraten erzielt als „klassische Bannerwerbung“. Doch mit dem Vermarktungsansatz von Google haben „planbare“ Online Medien im Bereich Web Videos nun noch einmal einen erheblichen Schub erhalten. Es bleibt also weiterhin spannend auf der „Web Video Spielwiese“ - sowohl viral als nun eben zusätzlich auch verstärkt über planbare Online Medien.
4. Webdesign 2.0
Auch im Bereich Webdesign gab es einige interessante Beobachtungen.
#1: Es werden verstärkt Bewegtbilder in Form von Web Videos in Websites integriert - und das nicht nur auf Videoportalen, sondern auch in Social Communities sowie in die Internetauftritte von Unternehmen. Und das nicht nur bei Konzernen, sondern verstärkt auch bei KMU.
#2: Die Oberflächen von Websites werden mit Hilfe von JavaScript, Ajax & Co. wesentlich benutzerfreundlicher - weg von einer starren Präsentation hin zu einem Desktop-Feeling bei dem der Nutzer die Seite entsprechend seiner Vorstellung gestalten kann (Ein- und Ausblenden von Inhalten oder Boxen, Verschieben von Designelementen, usw.).
5. Guerilla und Viral Marketing als „Alltags-Waffe“
Auch in Deutschland haben alternative Werbeformen wie Guerilla oder Viral Marketing in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Wobei hierzulande die spezialisierten Agenturen immer noch nahezu an einer Hand abgezählt werden können, die über entsprechende jahrelange Erfahrung verfügen, welche gewöhnlich die Grundlage erfolgreicher Kampagnen bildet, und bereits zahlreiche unkonventionelle Kampagnen auch für große Unternehmen durchgeführt haben.
In den USA gibt es hunderte vergleichbare Anbieter. Es ist jedes Jahr wieder erstaunlich zu sehen, dass alternative Werbeformen dort bereits fester Bestandteil vieler Marketingstrategien sind und es Guerilla oder Viral Kampagnen nahezu wie Sand am Meer gibt. Sowohl bei kleinen und mittelständischen Unternehmen als auch bei Global Playern. Hier geht es schon lange nicht mehr um die Frage, „ob“ man sich dieser Werkzeuge bedient, sondern „welche unkonventionellen Bausteine man in die nächste Kampagne integriert“.
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Als Kreativagentur freuen wir uns natürlich immer wieder, wenn wir keine „Standard Bewerbungen“ erhalten, sondern von potentiellen zukünftigen Kollegen mit möglichst ausgefallenen Ansätzen überrascht werden. Sprich… Zumindest bei uns kann man auf diese Weise direkt beim nicht ganz unwichtigen „ersten Eindruck“ zusätzlich punkten.
So zuletzt geschehen bei der Bewerbung von Dara Schneider, die ab heute das Team unserer deutschen Niederlassung verstärkt. Wie so etwas aussehen kann? Das seht Ihr hier:
PS: Ach ja… Und NEIN… Das Ganze ist kein conceptbakery Aprilscherz!;-)
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