Nike, Dimension Films & Warner Bros. entdecken YouTube
April 19th, 2006 | by SFrank |
Mit der Schaltung von klassischen Werbeblöcken im TV allein erreicht man seine gewünschte Zielgruppe schon längst nicht mehr. Kaum erscheint ein Werbeblock, schon wird weggezappt oder im Zeitalter der Festplattenrekorder vorgespult.
Was tun? Fernsehspots adè? Wohl kaum.
Man muss sich nur nach einem geeigneten Medium umschauen, dann erreicht man seine Zielgruppe auch wieder. Diese verbringt meist einen Großteil ihrer Zeit am Computer, und dort in den unendlichen Weiten des World Wide Webs. (siehe z.B. JIM-Studie: 70% der befragten 12-19jährigen sind täglich oder mehrmals pro Woche online)
Dies haben auch Unternehmen wie Nike, Warner Bros., MTV und Dimension Films erkannt und veröffentlichen seit kurzem ihre produzierten Spots auf YouTube.com. ![]()
YouTube.com ist eine im Dezember 2005 online gegangene Internetplattform. Vergleichbar mit einem virtuellen Fotoalbum können dort Nutzer ihre Videos hochladen und zur Ansicht oder auch Tausch zur Verfügung stellen.
Zahlen belegen den Erfolg und die Akzeptanz von YouTube. Schauten sich die Nutzer im Dezember noch drei Millionen Videos an, so sind es jetzt über 40 Millionen.
Nike hat seinen Ronaldinho: Touch of Gold – Spot auf YouTube online gestellt. Er wurde bisher über drei Millionen mal angeschaut.
Der Trailer zu „Scary Movie 4“ von Dimension Films, wurde innerhalb der ersten 24 Stunden 250.000 mal angeschaut und bis heute insgesamt fast 1,5 Millionen mal.
Nike und Dimension Films haben dabei offiziell mit YouTube zusammengearbeitet. Es gibt aber auch noch andere Wege.
Um den Film „Superman Returns“ von Warner Bros. zu promoten, wurden z. B. Video Blogs von Bryan Singer auf YouTube online gestellt. Nicht unter dem Namen Bryan Singer oder Warner Bros., sondern unter dem Pseudonym metallo2006.
Diese, bislang 27 Episoden, wurden insgesamt fast 30.000 mal über YouTube angeschaut.
Gefunden bei: www.usatoday.com/tech/news/2006-04-17-youtube-marketers_x.htm?POE=TECISVA
(BTW: golem.de schreibt heute, dass Philipps das Umschalten in den Werbepausen verhindern möchte. Auch das Vorspulen auf einem Rekorder soll nicht mehr möglich sein. Möchte man dennoch den Werbeblöcken entgehen, ist eine Gebühr fürs „Zappen“ erforderlich. Ein Patent auf diese Technik wurde am 30. März in den USA schon angemeldet. Mehr dazu: http://www.golem.de/0604/44754.html)










