Zu Risiken und Nebenwirkungen…
Juli 13th, 2007 | by Swantje |…fragen Sie Dr. Albert Briggs!?!?
Die amerikanische Niederlassung der Firma Bayer – Bayer HealthCare – hat für und gegen Alles ein Mittel. Grippale Effekte, Husten, Schnupfen… Kein Thema – mit Bayer Produkten kriegst du das in den Grifff und Schmerzen verschwinden wie von Geisterhand. Das wissen viele und vor allem ältere Semster. Um das Produkt Aleve, welches bereits vor 13 Jahren für seinen Wirkungen bei Athrose und Rückenschmerzen bekannt wurde, nun auch einem jüngeren Publikum als hippes Liquid Gel „schmackhaft“ zu machen, wählte Bayer eine „neue“ Art der Vertriebssprache… Viral Marketing!
Wie gestern in einem Bericht der online Ausgabe „The New York Times“ zu lesen, widmet sich Bayer HealthCare nun seinem Publikum der 25 bis 49 Jährigen. Mit einer lustigen und ausgefallenen Viral Kampagne wird nun der Zielgruppe in „ihrer“ WWWelt das moderne Produkt „Aleve Liquid Gel“ über die Interetseite aleviator.com „schmackhaft“ gemacht… Und zwar mit einer Art „Schnitzeljagd“.
Der User folgt einer fiktierten Story, welche ihn oder sie über viele einzelne Spuren von Inhalten der vershiedensten Social Networking Sites, Wikis, Blogs zur Lösung führt. Zeitverschwendung? Nein, der ganze Vorgang dauert laut der NYT lediglich eine Minute und gleichzeitig tut man auch noch Gutes. Denn Bayer spendet bei jedem Teilnehmer, welcher sich bis zum Ende „durchklickt“, einen Betrag von 5 bis 10 $ an eine gemeinnützige Umweltorganisation… Was wir als Verfechter der „Stop Global Warming“ Organisation natürlich sehr begrüßen!
Fabio Gratton, Mitbegründer der Marketing Agetur Ignite Health – spezialisiert auf Themen des Gesundheitsbereiches – nennt das entwickelte Spiel eine ausgestreckte Metapher für die Medizin. Zudem erklärte er, dass der Schritt, mit diesem Spiel in die „Neuen“ Medien zu gehen, von Bayer HealthCare sehr schlau gewählt wurde, da sie direkt im Umfeld der avisierten Zielgruppe passiert. Ebenfalls erhofft sich Bayer HealthCare einen viralen Effekt ihrer Kampagne… Drücken wir ihnen die Daumen.
Auch weitere Experten bezeichnen den Schritt Bayer´s als klever aber auch mutig. Denn schließlich hänge der Erfolg der Kampagne von der Machart und Qualität der Story ab. Zudem bestünde noch die Gefahr, bei der Zielgruppe und weiteren Communities als uncool abgestempelt zu werden. Was, wie wir alle wissen, fatal enden könnte und einen Rattenschwanz von negativen Einträgen mit sich ziehen würde.
Neben dem Viral-Battle „against P.A.I.N.“, wird die gesamte Werbekampagne seit März bereits durch eine von BBDO New York entwicklelte „real people“ Kampgane gestützt. Hier werben Menschen wie du und ich – von 25 bis 45 Jahren – für Aleve Liquid Gels und seinen „coolen“ Einsatzmöglichkeiten bei Muskelkater, Sportverletzungen, usw. Doch auch wenn das Online-Spiel nur ein kleiner Teil vom Ganzen ist, ist eine Aus- und Verbreitung ab bzw. zu erwarten.
In diesem Sinne, Allen ein schönes Wochenende und viel Spaß beim surfen…



















