Beitrag “User Generated Advertising” in der W&V
September 21st, 2007 | by FHolzapfel |Gestern im Special der W&V zum Thema „Digital Advertising Solutions“ befand sich ein Beitrag mit dem Titel „Mitmachen statt Zuschauen“, der sich mit User Generated Advertising beschäftigte. Der Trend die Verbraucher verstärkt in die eigene Online-Kommunikation einzubinden ist in den USA wie sooft bereits weit verbreitet und erhält nun verstärkt auch Einzug in deutsche Marketingabteilungen.
Als Vorreiter auf Unternehmensseite wurde BMW Mini, Fiat 500 und Unilever (Bom Chicka Wah Wah für AXE) genannt. Wobei dies hierzulande noch eher die Ausnahme und nicht die Regel sind.
Als Chancen und Risiken von User Generated Advertising wurden im Wesentlichen die folgenden Punkte genannt:
Chancen
Hohe Glaubwürdigkeit der Werbebotschaften (schließlich stammen diese von den Nutzern selbst)
Kostengünstige Produktion
Virale Effekte sorgen für große Bekanntheit – ohne großes Budget
Konsumenten setzen sich intensiv mit dem Produkt auseinander
Hohe Bindung der Nutzer an eine Marke
Risiken
Angreifbarkeit der Marke (Nutzer produzieren nicht immer das, was ein Unternehmen im Zusammenhang mit seiner Marke sehen möchte)
Keine Kontrolle über die produzierten Inhalte
Imageschaden bei geringer Beteiligung an einer Aktion
Verletzung von Urheberrechten
Eine „schönen Aussage“ in dem Beitrag fanden wir auch den folgenden:
„Eines steht fest: Wer sich auf Mitmach-Werbung einlässt, muss bereit sein, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Er muss sich darüber im Klaren sein, dass es Filmbeiträge geben wird, die vor beißendem Humor oder ätzender Kritik nur so sprühen.”
Das ist sicherlich richtig! Andererseits steht diese Tatsache nicht nur im Zusammenhang mit User Generated Advertising. Denn sobald man eine gewisse Bekanntheit erreicht hat gibt es im Rahmen des Web 2.0 heutzutage oftmals zahlreiche Beiträge zu den eigenen Produkten - auch ohne das Unternehmen dazu aufrufen. Seien es Filme, Beiträge in Blogs, oder was auch immer… Sprich Unternehmen müssen sich per se daran gewöhnen, dass die Menschen inzwischen stärker vernetzt kommunizieren und bessere Möglichkeiten haben eigene Inhalte zu erstellen und zu publizieren. Und dabei geht es eben nicht nur um Sport, Familienfeste oder Hobbies, sondern alle Bereich des Lebens. Und dazu zählen nun auch einmal die Produkte und Dienstleistungen mit denen man täglich konfrontiert wird.
Nach diesem kurzen Abschweifen nun aber zurück zu dem Beitrag in der W&V. Besonders gefreut hat uns natürlich, dass auch über moviebakery berichtet wurde (inkl. einiger Bilder von einem Film für Swiss International Air Lines und von Sparhandy.com). Dabei wurde kurz unser Angebot und vor allem dessen Vorteile geschildert. Im O-Ton hieß es dort: „Entscheidender Vorteil des Moviebakery-Konzepts: Die Gefahr eines Imagesschadens durch Inhalte, die nicht auf die Marke einzahlen, oder durch Beiträge, die Urheberrechte verletzen, ist nahezu ausgeschaltet.“
Fazit des Beitrags: moviebakery = User Generated Advertising mit Garantie bzw. Ohne Risiko…;-)










