Viral Marketing auf Spiegel.de
Oktober 20th, 2008 | by FHolzapfel |„Virales Marketing – Freiwillige Verführung“. Unter diesem Titel versucht Spiegel.de zu beschreiben, was sich hinter dem Begriff verbirgt.
Als erstes wird der “Mentos-Coke-Experiment Spot” als Sternstunde für Virales Marketing genannt.
Einerseits richtig. Wobei ich es eher als „eine der Sternstunden“ bezeichnen würde. Schließlich gab es sowohl vorher als auch noch danach zahlreiche ähnlich erfolgreiche Clips.
Andererseits gibt es sicherlich auch bessere Beispiele. Denn bei diesem Spot handelte es sich nun einmal nicht um einen klassischen Werbespot. Sondern dieser wurde ohne Auftrag der gezeigten Marken produziert.
Martin Dräger, Geschäftsführer der Beratungsagentur Digital Solutions (so heisst Sie zumindest auf Spiegel.de… nach meinem Wissen lautet die Firmierung Dialog Solutions wovon ich mich eben natürlich im Impressum auch noch einmal überzeugt habe;-) steht zu dem Thema Rede und Antwort. Wie so viele in unserer Branche prognostiziert auch er eine steigende Nachfrage im Bereich Viral Marketing. Nicht zuletzt aufgrund verschiedener Entwicklung im Bereich Web 2.0, Social Networks & Co. Wobei er diese Werbeform für „freundlicher hält“ als zum Beispiel „unbequeme TV“. Schließlich wird sie freiwillig von Nutzern in den Alltag integriert und damit nicht als störend empfunden.
Der Beitrag enthält nach meiner Meinung eine interessante Information zum Thema Produktionskosten. Dort heisst es, dass “diese gewöhnlich im sechs- bis siebenstelligen Bereich liegen”.
Außerdem hat folgender Satz meine Aufmerksamkeit geweckt: „Die vollkommene Produktbindung gelinge dann, wenn ein “Viral” nicht von den Unternehmen in Auftrag gegeben, sondern von Privatleuten produziert wird.“
Das ist natürlich beides Wasser auf unsere „moviebakery Mühlen“. Denn dort erhalten Unternehmen hochwertige Viral Videos für einen vierstelligen Betrag. Und diese werden nicht von einer Agentur, sondern den Nutzern selbst produziert.
Für meinen Geschmack wird der Beitrag allerdings etwas zu stark auf Viral Videos reduziert. Auch wir stellen immer wieder fest, das Kunden bei Viral Marketing nahezu ausschließlich an Filme denken. Oftmals ist ihnen kaum bewusst, dass Viral Marketing eine wesentlich breitere Klaviatur bedienen kann. Auch wenn Videos sicherlich einer der besten „Viralen Träger“ sind. Hier besteht also noch einiger „Aufklärungsbedarf“…
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One Response to “Viral Marketing auf Spiegel.de”
By Marketing Guerilla on Nov 26, 2008 | Reply
Ich stimme dir hier absolut zu. Leider wissen viele immer noch nicht so genau, wass Viral Marketing alles beinhaltet. Vielen Dank für deinen Beitrag.
Schöne Grüße aus München!