Eilmeldung aus den USA: Barack Obama wurde entführt!

Oktober 22nd, 2008 | by FHolzapfel |

Folgende Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit! Sie zeigt eindrucksvoll mit welch harten Bandagen im amerikanischen Wahlkampf gekämpft wird. Und das sowohl im Großen wie im Kleinen…

Wie der ein oder andere evtl. weiss lebt mein ältester Bruder in den USA und ist dort für unsere amerikanische Niederlassung verantwortlich. Wie sich das für einen „ordentlichen Amerikaner“ gehört hatten er und seine Familie ein Schild im Vorgarten stehen, das ausdrückt welchen der beiden Kandidaten sie unterstützen.

Eines morgens tritt mein Bruder aus dem Haus und wird fast vom Schlag getroffen. Das „Vote for Obama“ Schild wurde geklaut. Schlimm genug. Was dem Ganzen jedoch die Krone aufsetzt ist, dass außerdem diverse „Vote for McCain“ Schilder im Vorgarten verteilt wurden.

Nachdem die Recherche bei Nachbarn & Co. keine Ergebnisse brachte, welcher „Strolch“ hinter dieser „üblen Schandtat“ steckt hat sich mein Bruder zu folgender Reaktion entschlossen:

Die Moral von der Geschicht: Man kann sich über alles ärgern. Muss man aber nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass selbst die republikanischsten der republikanischen Nachbarn meines Bruders doch schmunzeln mussten und der Bekanntheitsgrad meines Bruders in seinem Viertel noch einmal weiter gestiegen ist. Sowohl offline als auch online, denn das Bild kursiert inzwischen auch auf Facebook & Co.

Was das Ganze hier im Blog zu suchen hat? Auf den ersten Blick nichts… Auf den zweiten… Lässt es sich auch auf die „Marketingwelt“ übertragen und zeigt, wie man sich eine „Attacke“ bzw. das Fehlerverhalten eines „Wettbewerbers“ geschickt zu nutze macht und damit nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern vor allem die Sympathie sämtlicher Beteiligten gewinnt.

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  1. 4 Responses to “Eilmeldung aus den USA: Barack Obama wurde entführt!”

  2. By ihsan on Okt 22, 2008 | Reply

    Guten Tag

    Sehr interessante Geschichte, aber wäre dass nicht von Vorteil gewesen, wenn man dass mal ins deutsche übersetzt hätte?

    Deswegen kann ich den nachfolgenden Text auch nicht ganz zuordnen:
    “Auf den zweiten… Lässt es sich auch auf die „Marketingwelt“ übertragen und zeigt, wie man sich eine „Attacke“ bzw. das Fehlerverhalten eines „Wettbewerbers“ geschickt zu nutze macht und damit nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern vor allem die Sympathie sämtlicher Beteiligten gewinnt.”

  3. By FHolzapfel on Okt 23, 2008 | Reply

    Nicht ganz unberechtigte Anmerkung;-) Daher hier die Übersetzung:

    Lieber Obama Schild Dieb:
    Wir verstehen, dass Obama08 Schilder derzeit SEHR gefragt sind. Du musst Dir unseres aber trotzdem nicht ausleihen. Denn unglaublich aber wahr. Man kann sie kaufen!

    Und von wegen der McCain Schilder, die Du in unserem Vorgarten platziert hast: Wir können verstehen, dass Du die loswerden wolltest. Aber die sind in Deinem Mülleimer besser aufgehoben als in unserem Garten.

    PS: Natürlich müssen wir jetzt ein neues Schild kaufen. Das sind dann mal wieder 5$ für die Kampagne von Obama. Sicherlich war es genau das, was Du damit bezwecken wolltest?

  4. By gregor on Mai 5, 2009 | Reply

    Danke für die Klarstellung.

  5. By stefan on Mai 10, 2009 | Reply

    Danke dafür.

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