twitter

RebusFarm… Rendern in Null-Komma-Nichts

März 21st, 2013

Auf der internationalen Facebook-Seite unseres Kunden RebusFarm tummeln sich seit unserem Relaunch (September 2012) nun schon knapp 85.000 Fans! RebusFarm ist eine RenderFarm, die den wachsenden Bedarf an Rechenleistung im Bereich der 3D-Animation abdeckt. Dazu gibt RebusFarm seinen Kunden die Möglichkeit, Animationen und Grafiken in atemberaubendem Tempo auf den Rechner-Netzwerken der RebusFarm rendern zu lassen.

You Got Talent!?
Letztes Jahr konnten die RebusFarm Fans ihr Talent unter Beweis stellen und beim RebusFarm Award auf Facebook ihre 3D Animationen und Bilder einreichen. In den Kategorien Architecture, Product/Image und Shortfilm sind hier knapp 700 kreative und hochwertige Einreichungen zusammen gekommen.

Screenshot #1 Die Kategorien beim RebusFarm Award

Aus allen Einreichungen wurden schließlich die kreativen Gewinner ausgewählt. In jeder Kategorie gab es einen Jury-Gewinner, der von einer ausgewählten RebusFarm Jury bestimmt wurde, sowie einen Publikum-Gewinner, welcher von den RebusFarm Fans gewählt wurde.

Screenshot #2 Der Gewinner-Film aus der Kategorie 3D Shortfil

Fame and Glory
Mitmachen lohnte sich nicht nur aufgrund der attraktiven Preisen, wie zum Beispiel lebenslange Render-Lizenzen oder Renderpoints. Alle Gewinner-Projekte aus den einzelnen Kategorien wurden ebenfalls auf der Facebook-Seite promotet. Wer macht was, womit und warum!? Neben den Namen und Arbeiten konnten sich so ein Bild von jedem einzelnen Teilnehmer gemacht werden. Ein toller Start für junge Nachwuchskünstler, die einen Fuß in der 3D Branche fassen wollen!

2013 – Der Blick hinter die Kulissen
In diesem Jahr gewährt RebusFarm nun ein zwei Blicke hinter die Kulissen. Mit dem Launch der Facebook-Aktion „Show us your desk“ gibt RebusFarm seinen Fans die Möglichkeit, ihren Arbeitsplatz zu präsentieren. Absolute Ordnung, extremes Chaos oder doch ein Zwischending? Einfach den Arbeitsplatz fotografieren und hochladen.Mitmachen war noch nie so einfach;) Nach dem Hochladen gilt es nur noch ein Konktaktformular auszufüllen, das Arbeitsplatz-Foto auszuwählen und teilzunehmen. Die drei besten Fotos werden von einer Jury bestimmt und nacheinander in verschiedenen Postings veröffentlicht. Und mitmachen lohnt sich! Auf die glücklichen Gewinner warten Preise bis zu 1.000 Renderpoints.

Screenshot #3 Die aktuelle Facebook-Aktion von RebusFarm “Show your desk”

Und wie sieht´s bei dir aus?
Damit auch Freunde der RebusFarm-Fans etwas davon haben, kann diese Aktion selbstverständlich über Facebook geteilt und verbreitet werden. Also: Kamera schnappen und los geht`s! Wir sind schon sehr gespannt auf eure Arbeitsplätze;)

Facebook Custom Tabs, wie Gewinnspiele oder Impressum, jetzt auch mobil verfügbar?!

März 5th, 2013

Mehr als zwei Drittel der 1 Mrd. Facebook Nutzer greifen mobil auf das weltweit führende Social Network zu. Mehr als 15% sind bereits Mobile only User. Damit zählt Facebook wohl zu den beliebtesten Anwendungen auf Smartphones, Tablets & Co.

Aber auch in Puncto mobiler Werbung hat Facebook in den vergangenen Monaten kräftig aufgeholt. So werden inzwischen ca. 23% aller Werbeanzeigen auf Facebook mobil ausgespielt. Bei zahlreichen Facebook-Seiten unserer Kunden ist das Handy die führende Gefällt-Mir-Quelle.

Das große Problem dabei? Nutzer können zwar inzwischen gut und gezielt mobil via Facebook angesprochen werden. Aber mit der mobilen Facebook App auf iPhone, Android & Co. haben sie lediglich Zugriff auf die Standardreiter einer Facebook-Seite, wie Pinnwand, Info, Fotos oder Videos. Custom Tabs wie Gewinnspiele, Produkttests oder Reiter mit weiterführenden Inhalten sind hier nicht ohne weiteres zugänglich. Per Klick auf einen Link innerhalb von Facebook erhalten Nutzer stets eine Fehlermeldung.

Bei vielen Kampagnen führt dies zu frustrierten und enttäuschten Nutzern, die ihrem Unmut auf der Pinnwand der entsprechenden Seiten Luft machen. Denn der Nutzer hat keinerlei Verständnis für die technischen Einschränkungen. Er versteht schlichtweg nicht, warum er nicht an einer entsprechenden Aktion teilnehmen kann.

Sprich viele Marken verschenken hier ein enormes Potential. Oftmals werden gar Budgets für Anzeigen verschwendet, die mobil komplett ins Leere laufen.

Noch dramatischer wird dies unter Umständen mit Hinblick auf das Impressum einer Facebook-Seite. Denn wenn sich der Impressum Reiter innerhalb der Facebook-Seite befindet, ist auch dieser in der Regel mobil nicht zugänglich. Bisher haben sich die Abmahnungen wegen einem fehlenden Impressum zwar auf Facebook-Seiten im Online-Bereich beschränkt. Doch mit dem Einzug entsprechender technischer Möglichkeiten werden gewiefte Abmahnanwälte eventuell auch hier aktiv werden.

Nun gibt es entsprechende Workarounds. Beispielsweise können Kampagnen auf Microsites außerhalb von Facebook ausgelagert werden. Rein technisch gesehen handelt es sich bei einem Custom Tab innerhalb von Facebook ja auch um nichts anderes, als extern gehostete Inhalte, die innerhalb von Facebook eingebunden werden. Dennoch ist diese Variante natürlich suboptimal. Denn der Nutzer muss die gewohnte Facebook-Umgebung verlassen.

Die SoMo Bridge Technology der conceptbakery GmbH & Co. KG geht hier einen entscheidenden Schritt weiter. Sie erkennt automatisch, um welches Endgerät es sich handelt und spielt die entsprechende Version aus. Im Web allgemein ist dieses Verfahren bereits Standard. Doch hier wird es elegant und vor allem unkompliziert auf Facebook Custom Tabs übertragen.

Dabei können sämtliche Inhalte einer Facebook-Seite relativ einfach auch innerhalb der mobilen Facebook App zugänglich gemacht werden (einzige Ausnahme sind Flash-Inhalte, da diese von einigen mobilen Betriebssystem nicht unterstützt werden). Bei iOS bleibt der Nutzer komplett innerhalb der Facebook App. Bei Android öffnet sich der mobile Browser und per „Zurück“ Button des Browsers gelangt der Nutzer wieder in die Facebook App.

Mit diesem Vorgehen nutzen Unternehmen das volle Potential einer Facebook Kampagne aus – sowohl stationär auf dem PC als auch mobil auf Smartphones und Tablets.

Die Technologie ist zum Beispiel auf der Facebook-Seite von Karstadt unter www.facebook.com/karstadt.de im Einsatz. Der erste Einsatz erfolgte bei einem Gewinnspiel zu einem Meet & Greet mit Robbie Williams. Aktuell wird das Verfahren für die Kampagne „Goodie Bag“ eingesetzt. Wenn Nutzer dort auf den Link in einem Beitrag auf der Pinnwand klicken, der auf das Gewinnspiel hinweist, ist die Aktion überall zugänglich, egal ob am PC, Smartphone oder Tablet. Gleiches gilt für das Impressum in der Infobox unter www.facebook.com/devk oder www.facebook.com/redken.deutschland.

Das Ergebnis: Zufriedene Nutzer und Kampagnen mit voller Durchschlagskraft.

PS: Neben der internationalen Facebook-Seite unter www.facebook.com/conceptbakery haben wir unter www.facebook.com/conceptbakery.de nun auch eine Seite extra für unsere deutsche Niederlassung eingerichtet. Dort führen wir gerade ein kleines Special zu unserer SoMo Bridge Technologie durch. Wer mag, einfach teilnehmen und einen Digital und Social Media Workshop im Wert von 3.500 Euro oder eines von 5 Facebook Büchern gewinnen.

Das finden wir Goodie – Karstadts neue Charity-Aktion

Februar 27th, 2013

Wenn es um Nächstenliebe geht arbeitet das Team der conceptbakery noch fleißiger als sowieso schon. Deshalb fiel uns die Arbeit an der neuen Karstadt Charity-App auch nicht sonderlich schwer. Denn dort werden unter 10.000 neuen Fans nicht nur zehn prall gefüllte Goodie-Bags verlost, sondern jeder Gewinner erhält dazu 1.000 € für eine gemeinnützige Organisation seiner Wahl.

Scrennshot #1 Die Karstadt Facebook-Seite

Ganz schön Ladylike
Die Goodie-Bags haben einen Gesamtwert von über 400 € und beinhalten alles, was die Damen der Schöpfung heute so für das moderne City-Life brauchen:

  • eine PICARD PORTO Damenbörse aus Kalbsleder
  • einen GUCCI FLORA Damenduft
  • einen CODELLO Schal mit Schmetterlingsprint
  • ein VICTORINOX-Taschenmesser im japanischen Stil

Aber nicht nur der Inhalt, auch die Verpackung hat es in sich. Denn um die ganzen Sachen auch stilgerecht unterzubringen gibt es noch einen PICARD TANGO Damen-Shopper-Bag aus Rindsleder obendrauf.

Wer ist schon Robin Hood?
So gut ausgestattet könnt ihr die Welt ein bisschen besser machen. Da kommen 1.000 € pro Gewinner genau richtig. Die gibt´s von Karstadt zusätzlich und werden für einen guten Zweck eurer Wahl verwendet. Wer gut im Kopfrechnen ist hat es bereits gemerkt: 10.000 € kommen so für die gute Sache zusammen! Das finden nicht nur die weiblichen Teammitglieder unserer Agentur super.

Screenshot #2 Die Karstadt Goodie-Bag Aktion auf Facebook

Und so geht´s
Registriert euch für die Teilnahme auf der Facebook-Seite von Karstadt und gebt eine gemeinnützige Organisation an, der ihr die 1.000 € zukommen lassen möchtet. Dazu habt ihr noch bis zum 21.03.2013 Gelegenheit. Das Team der conceptbakery drückt euch allen die Daumen!

Internationale Social Media Strategie

Februar 26th, 2013

Der nachfolgende Beitrag kann keine fertigen Antworten liefern. Viel zu unterschiedlich sind die verschiedensten Faktoren beschaffen. Es soll eher einige Fragen aufwerfen, die am Ende eventuell in mögliche Antworten münden.

Social Media oder interaktiver Dialog in einer digitalen Welt – wie immer man das Kind beim Namen nennen möchte, wird wohl langsam bei allen Unternehmen angekommen sein. Nun gilt es für international operierende Unternehmen sich mit einer zweiten Frage konfrontiert zu sehen:

Länderspezifische oder internationale Social Media Strategie? Was macht für mein Unternehmen und dessen Struktur am meisten Sinn?

Im Fall der Fälle, dass das Unternehmen weltweite Zielmärkte ansprechen möchte, aber nur aus einem Land heraus operiert, bleibt die Frage nach der passenden Strategie, eine äußerst spannende.

Kommunikation ist per se ein fantastisches und spannendes Feld. Es konfrontiert mit ständig Neuem und Unbekannten. Hier gilt es Neuland fundiert zu erforschen, denn eines darf man hierbei nicht vergessen: Man kann mit einer halbseidenen Vorbereitung unsagbar scheitern. Gerade in dieser Situation ist eine umfangreiche und stichfeste Basis mit einer griffigen Strategie ein Muss.

Japaner empfinden es als äußerst unhöflich, wenn nicht auf jeden Kommentar, Tweet etc geantwortet wird. Russen kommunizieren gerne und stolz in ihrer eigenen Landessprache. Chinesen reagieren kaum auf Anzeigen, wenn diese nicht mit PR verknüpft sind. Es gibt unzählige kulturelle und sprachliche Eigenarten.

Gefühlt also ein Tretminenfeld, bei dem man sich eigentlich per se in die Nesseln setzt. Oder? Gerade, wenn man bedenkt, dass der Nutzer innerhalb von Sekunde entscheidet, ob der Inhalt, der Beitrag, die Anzeige ihn interessieren oder nicht.

Facebook… Die Antwort auf Alles?
Dies mag bis zu einem gewissen Grad für manche Länder gelten, doch lange nicht für alle. Wichtig ist es über den ländereigenen Tellerrand zu schauen. Facebook ist zwar weltweit führend, was die Nutzerzahlen angeht. Doch nicht in jedem Land die Nummer 01. Wichtige Zielmärkte könnten also aussen vorgelassen werden, wenn man sich nur auf Facebook konzentriert.

Quelle: t3n.de – World Map of Social Networks

Während sich in den Niederlanden hinter Facebook Hyves als zweitgrößtes Netzwerk positioniert, ist es in Österreich z.B. Baidu. So darf man aktuell u.a. auf die Entwicklung von tuenti gespannt sein. Das 2006 gegründete, spanische Social Media Netzwerk, kommt vom Telekommunikationsunternehmen Telefónica und versucht seit dem letzten Jahr sich auf dem deutschen Markt zu etablieren. Auch Russland mit vKontakte und odnoklassniki oder China mit Qzone gehen plattform-technisch andere Wege. Nicht zuletzt aufgrund der Sperre von facebook in China. (siehe auch Anhang 02)

Mehrwert für meine Zielgruppe
Widerspricht sich also eine einheitliche, internationale Social Media Strategie nicht per se, wenn man in einem dialogstarken Bereich und der 1/1 Kommunikation tätig ist? Kann es Inhalte geben, die in jedem Land, mit jeder Tradition und mit jedem kulturellen Hintergrund gleichermaßen funktionieren?

Eines scheint bei den vielen Fragen und Herausforderungen dennoch klar zu sein: mehr noch, als im nationalen Bereich darf man hierbei werde Kosten noch Mühen sparen, eine fundierte Analyse und Strategie auf die Beine zu stellen. Soll der Schuss nicht nach hinten losgehen, sind erst einmal die Hausaufgaben ordentlich zu machen.
Sprich, sich mit Land und Leute, der Kultur und dem Kommunikationsverhalten im Verhältnis zum Produkt und der Marke anschauen. Der Nutzer möchte sich verstanden wissen und einen Mehrwert erhalten. Dies gilt es herauszufinden und umzusetzen.

Es bleiben also drei große Herausforderungen:

  1. Die Strategie an Länderunterschiede anzupassen
  2. Die richtigen Plattformen zu suchen
  3. Das Lernen über meine jeweilige Zielgruppe, dessen Kommunikationsverhalten, Wünsche und Traditionen

Die Entwicklung Social Media und Strategien bleibt also weiterhin spannend. Zum Glück ;)
Mal sehen, was der internationale Social Media Zirkus und noch darbietet!

Anhang 02

Land / Gegend Name des Portals Art des Portals Nutzerzahlen
China sina weibo Mikroblogging > 400. Mio.
China ren ren soziales Netzwerk > 180. Mio.
China baidu Suchmaschine 63% Marktanteil
Russland vKontakt soziales Netzwerk > 198. Mio.
Russland odnoklassniki soziales Netzwerk > 135. Mio.
Russland yandex Suchmaschine 64% Marktanteil
Japan mixi soziales Netzwerk > 29. Mio.
Japan gree soziale Gamingplattform > 190. Mio.
Korea cyworld soziales Netzwerk > 33. Mio.
Korea me2day Mikroblogging > 8,2 Mio.
Iran cloob soziales Netzwerk > 1. Mio.
Brasilien orkut soziales Netzwerk > 35. Mio.
Asien Qzone soziales Netzwerk > 597. Mio.
Spanien tuenti soziales Netzwerk > 14. Mio.

Shitstorms – Handeln oder Aussitzen?

Februar 25th, 2013

Die Diskussion über Pferdefleisch in der Lasagne ist im Moment in aller Munde. Der Tierschutzbund Zürich (TSB) hat sich in diese Diskussion eingeklinkt und lenkt die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf einen ganz anderen Aspekt: Wie ergeht es denn eigentlich den Pferden, die am Ende auf unseren Tellern landen? Die Ergebnisse sind erschreckend und lassen leider kein gutes Urteil an unseren benachbarten Schweizer Großhändlern. Das Video: http://www.20min.ch/wissen/news/story/19586872

Aber wie gehen nun die angegriffenen Unternehmen im Social Media mit den Vorwürfen um? Alle Firmen bis auf Volg und Coop haben eine offizielle Facebook Präsenz. Da ist ein Shitstorm vorprogrammiert. Sehen wir genauer hin!

Lidl Schweiz (22.765 Fans)

Lidl Schweiz bleibt auf der Facebook Seite von einem Shitstorm verschont. Es gibt nur eine Anfrage zur Stellungnahme. Und diese wird innerhalb von kürzester Zeit beantwortet. Auch nach weiterem Nachfragen weicht Lidl Schweiz dem Thema nicht aus, sondern lässt sich auf die Diskussion mit dem Fan ein. Lidl geht zwar in die Diskussion mit dem Fan, lässt sich aber nicht zu einer Stellungnahme in Form eines Postings hinreißen. Sie sind offensichtlich der Meinung, dass nur ein negativer Fanbeitrag nicht gleich ein Posting erfordert, dass im Newsfeed aller Fans landet.

Screenshot #1: Mein Posting auf der Lidl Schweiz Facebook-Seite

Außerdem reagiert Lidl auch auf der Website. Prominent auf der Startseite ist ein Hinweis zum Thema „Pferdefleisch“ zu finden. Die weiteren Infos beziehen sich nur auf die Produkte, die aus dem Sortiment genommen wurden, aber immerhin wird der Kunde auch hier direkt informiert. Auch dies zeigt einen Umgang im Internet, der die Konfrontation nicht scheut.

Screenshot #2: Lidl Schweiz Homepage, inkl. Aufgreifen des Themas

Denner (42.265 Fans)

Denner geht offensiver mit dem Thema um. Sie posten direkt einen Eintrag zu dem Thema, obwohl auch hier nur ein Fan ein negatives Posting gesetzt hat. Hier wird einem Shitstorm, der sich auf der Chronik ausbreitet, vorgegriffen und man bezieht innerhalb von kürzester Zeit Stellung. Danach passiert aber nichts mehr. Denner geht auf keines der 44 weiteren Kommentare ein und sitzt die Situation aus.

Screenshot #3: Denner-Posting auf der firmeneigenen Facebook-Seite

Damit erreicht Denner, dass der Shitstorm nicht auf ihrer Pinnwand ausgetragen wird, sondern sich die Diskussion auf ein Posting beschränkt. Dies ist eine gute Strategie, denn damit ist garantiert, dass die Diskussion bald von der Chronik nach unten rutscht, für neue Fans keine negativen Fanbeiträge zu sehen sind und sich die aktuellen Fans aber trotzdem Luft zu dem Thema machen konnten.

Aldi Suisse AG (2.033 Fans)

Aldi reagiert erst nachdem 2 Fanpostings auf die Vorwürfe aufmerksam machen. Dann reagieren sie aber innerhalb von 5 Stunden und setzen sogar ein Pinned Posting dazu. Also gehen auch sie in eine direkte Stellungnahme. Hier entwickelt sich aber keine Diskussion.

Screenshot #4: Stellungnahme-Posting der Aldi Suisse AG auf Facebook

Spar Schweiz (12.554 Fans)

Spar erwischt es etwas schlimmer. Hier gibt es insgesamt 4 Fanbeiträge, die ihre Wirkung zeigen. Spar reagiert erst, nachdem mehrfache Postings zu dem Thema kommen. Sie reagieren aber etwas anders als die anderen Firmen: Auch sie nehmen das Pferdefleisch aus ihrem Sortiment – bis auf die Produkte der Bouvry-Farm, die angeblich respektvoll mit den Tieren umgeht. Dies wird von den Fans natürlich nicht geglaubt. Nichtsdestotrotz ist Spar proaktiv – auch wenn dies erst durch den Druck der Fanpostings ausgelöst wurde.

Screenshot #5: Firmeneigenes Posting auf Spar Schweiz Facebook-Seite

Migros (113.00 Fans)

Migros tifft es am schlimmsten. Sie haben aber auch die größte Fanzahl. Seit über einer Woche müssen sie sich sogar mit 2 Shitstorms auseinander setzen. Einmal zum Thema „Gift in der Kleidung“ und den Vorwürfen des Tierschutzbundes. Es gibt unzählige Postings und wütende Fans. Hier findet ein klassischer Shitstorm statt. Migros geht nicht in die Offensive, sondern trägt die Diskussionen durch Kommentare zu den Einträgen der Nutzer aus. Und darin sind sie sehr beständig. Fast jeder Nutzer bekommt ein Kommentar zur „Besänftigung“. Die Antworten sind – soweit es möglich ist- zeitnah. Die Vorwürfe werden sogar spät Abends beantwortet, mit ausführlichen Kommentaren und Erklärungen. Und auch immer mit einem persönlichen Absender. Daher gibt es unzählige Kommentare des Migros Facebook Teams.

Leider sieht man hier aber einen entscheidenden Nachteil aus Unternehmessicht: Als Fan sieht man meist erstmal nur die Kommentare der anderen Fans und keinerlei Statement der Firma auf der Pinnwand. Nur wer sich die Mühe macht, die Kommentare zu öffnen erfährt, das Migros sein Bestes gibt, um die Fans zu besänftigen. Prinzipiell wird auf der Seite mit viel Engagement gehandelt, nur leider wirkt die Menge der negativen Postings erschlagend, da man die Kommentare von Migros meist nicht sieht.

Migros wäre besser beraten gewesen, in die Offensive zu gehen und ein Posting zu beiden Themen zu setzen. So wären dem Social Media Team die tagelange Diskussion erspart geblieben.

Screenshot #6: Posting von Fabienne Meyer auf der Migros Facebook-Seite

Screenshot #7: Posting von Barbara Dick auf der Migros Facebook-Seite

Fazit:

Alle angegriffenen Firmen reagieren, aber auf unterschiedliche Weise. Denner, Spar Schweiz und Aldi Suisse reagieren mit einer Stellungnahme als Posting. Denner reagiert direkt, auch ohne viel Fandruck. Spar Schweiz und Aldi Suisse reagieren erst, als sich der Fandruck erhöht. Bei allen drei Firmen erweist sich diese Handlungsweise als positiv. Auf keiner der Seiten entwickelt sich ein richtiger Shitstorm und die Fans können ihrem Ärger trotzdem Luft machen.

Migros und Lidl Schweiz reagieren zwar direkt auf Fanbeiträge, setzen aber keine Stellungnahme als Posting ab. Lidl Schweiz hat Glück und wird auf weiteres von einem Shitstorm verschont. Migros ergeht es anders. Obwohl die Firma ihr Bestes tut, hören die Vorwürfe nicht auf und das Team muss unzählige Kommentare (teilweise auch doppelt) abgeben. Von Außen bekommt man den Eindruck, dass trotz Bemühungen ein Shitstorm stattfindet.

Meiner Meinung nach sollte eine Firma bei solch schwerwiegenden Vorwürfen immer eine direkte Stellungnahme abgeben. Damit ermöglicht man den Fans sich direkt unter dem Posting zu äußern und vermeidet eine aufwendige 1-1 Diskussion mit jedem, der einen Beitrag postet. Außerdem zeigt man damit, dass man sich dem Thema annimmt und keine Scheu hat sich damit auseinander zu setzen.

Unterm Strich ist es schön zu sehen, dass sich die Firmen in die Diskussion begeben und die Vorwürfe nicht aussitzen.

Meet & Greet mit Robbie Williams in Berlin – Karstadt macht Träume wahr

Februar 21st, 2013

Projekt-Umsetzung in Rekordzeit gewünscht?! Kein Problem;) Vom Briefing bis zum Launch der aktuellen Karstadt Facebook-Aktion vergingen gerade einmal 32 Stunden. Das stellt einen neuen Agentur-Rekord dar.

Screenshot #1 Karstadt auf Facebook

Das Berliner KaDeWe feiert am 26.02.2013 die Eröffnung eines neuen Store, bei dem auch ein absoluter Frauenschwarm zu Gast sein wird – Robbie Williams! Mit seinem Fashionlabel FARRELL kommt der britische Superstar nun auch nach Deutschland. Aus diesem Anlass ging gestern die aktuelle Karstadt Facebook-Aktion „Meet & Greet Robbie Williams“ live.

Robbie kommt nach Berlin
In Kooperation mit FARRELL verlost Karstadt mittels Gewinnspiel-App einen Kurztrip für zwei Personen in die Bundeshauptstadt, inklusive Meet & Greet mit Robbie. Die Zweit- bis Viertplatzierten gehen aber auch nicht leer aus: Sie können sich ein FARRELL-Outfit im Wert von bis zu 750 € zusammenstellen.

Screenshot #2 Die Gewinnspiel-Aktion von Karstadt auf Facebook

Mit ein paar Klicks zu Robbie
Die Teilnahme ist ganz einfach und unkompliziert. Die Karstadt-Fans und alle die es werden wollen, brauchen lediglich ein Kontaktformular ausfüllen, absenden und hoffen. Mit etwas Glück gehören sie dann zu einem der Gewinner.

Geile Sache DAS
Gerade die weiblichen conceptbakery-Bäcker sind ganz verzückt und überlegen schon, was sie Robbie alles fragen würden;) Aber selbstverständlich wünschen sie auch den anderen Teilnehmern Glück und drücken fleißig die Daumen.

In diesem Sinne… Toi toi toi

Europa erkunden… Mit dem Celebrity Cruises Flash-Game für Entdecker

Februar 14th, 2013

Raus aus dem tristen Alltag und ab auf die See. Die Fans von Celebrity Cruises erwartet auf einer Special-Microsite ein spannendes Flash-Game. Hier warten die vier Meere Europas auf ihre Entdecker. Nutzer können hierbei mit Wissen punkten, interessante Reiseinformationen erhalten und ganz nebenbei eine Mittelmeer-Kreuzfahrt gewinnen.


Screenshot #1 Microsite der aktuellen Celebrity Cruises Kampagne „Modern Luxury“

Momente genießen
Unter dem Motto „Modern Luxury – Traumziele Europas“ launcht Celebrity Cruises am 14. Februar 2013 seine aktuelle Kampagne. Auf einer Microsite haben Nutzer die Möglichkeit verschiedene Ziele der europäischen Reiseroute und die dazugehörigen Schiffe von Celebrity Cruises spielerischen zu entdecken.


Screenshot #2 Beispielansicht einer Frage des Celebrity Cruises Falsh-Games

An sich ist das Flash-Game relativ selbsterklärend und für jeden Nutzer spielbar. Per Maus-Klick können Nutzer verschiedene Reiseziele und Schiffe auf einer interaktiven Europakarte auswählen. Daraufhin öffnet sich eine Postkarte, auf welcher es eine Frage zu beantworten gilt. Für jede richtige Antwort erhält der Nutzer einen Lösungsbuchstaben. Daraus bildet sich nach und nach das gesuchte Lösungswort. Selbstverständlich kann die Aktion auch mit dem persönlichen Netzwerk auf Facebook geteilt werden.


Screenshot #3 Beispielhafte Auswahl eines Reisezieles von Celebrity Cruises

Auf den Spuren von Kolumbus und James Cook
Jetzt schon Lust auf etwas Urlaubszeit? Dann stecht mit Celebrity Cruises in See und erforscht die atemberaubenden Destinationen Europas. Dabei gibt es viel mehr als nur die einzelnen Zwischenstops zu entdecken. Viel Spaß dabei!

Puzzle-Alarm: Das Ravensburger Fotopuzzle auf Facebook

Januar 29th, 2013

Puzzle mal wieder… Und warum nicht auch auf Facebook? Im Rahmen der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg steht bei Ravensburger das Fotopuzzle im Mittelpunkt. Passend dazu können neugierige Nutzer seit letzter Woche Donnerstag ihre eigenen Motive auch auf Facebook puzzeln und somit das Produkt schon einmal online testen. Vier Wochen lang können Fans und alle die es noch werden wollen, hier ihrem Spieltrieb frönen und dabei ein individuelles Puzzle lösen.

Screenshot #1: Die Ravensburger Facebook-Seite

Stück für Stück
Als Grundlage für das Ravensburger Fotopuzzle dient nicht irgendein Foto, sondern ein nutzereigenes Foto. Der Nutzer kann das Foto für sein Puzzle entweder aus seinen eigenen Bildern bei Facebook auswählen oder aber auch ein beliebiges Bild hochladen. Dieses wird dem Nutzer dann als Puzzle ausgespielt.

Screenshot #2: Ravensburger Fotopuzzle Applikation bei Facebook

Dann heißt es… Losgepuzzelt! Und zwar zügig. Denn beim Puzzlen wird parallel die Zeit gemessen. Ist der Puzzle gelöst generiert sich das jeweilige Ergebnis.

Screenshot #3: Beispielansicht des Ravensburger Fotopuzzle

Mit dem Ergebnis nicht zufrieden? Kein Problem: Einfach noch mal puzzeln und den persönlichen Highscore verbessern. Denn neben seinen Facebook-Freunden, die man selbstverständlich per Facebook-Funktion herausfordern oder die App weiterempfehlen kann, möchte man ja nicht der letzte im Ranking sein;)

Screenshot #4: Der Highscore im Vergleich

Natürlich kann man bei dem Ravensburger Fotopuzzle auch etwas gewinnen: Wöchentlich werden insgesamt zehn Gutscheine für ein individuelles Fotopuzzle mit eigenem Motiv aus dem aktuellen Ravensburger Sortiment verlost.

Schon ausprobiert
Nein!? Dann wird‘s aber Zeit. Wir durften bereits testen und haben einen internen Wettbewerb um den Highscore entfacht. Fazit: Eine Aktion mit hohem Spaßfaktor, die Köpfchen und Geschick erfordert. Und mit eigenen Fotos macht das puzzeln doch direkt noch mehr Spaß ;)

p.s. Verfasst wurde dieser Artikel von unserer lieben Kollegin Birgit Wimmer… Danke dir!

WOW! YEAH! MHMM… Royal Caribbean International lädt zum Traumurlaub ein

Januar 25th, 2013

Im Rahmen der aktuellen WOW! Kampagne von Royal Caribbean International können sich alle Fans und diejenigen, die es noch werden wollen, ab dieser Woche ihren Traumurlaub schon mal online zusammenstellen. Über prominent platzierte Teaser auf Facebook, Twitter, Youtube und der offiziellen Seite der Rederei, gelangen die Nutzer direkt zur WOW! Kampagnen Microsite.

Screenshot #1 Microsite der Royal Caribbean International WOW! Kampagne

AKTION vs. ENTSPANNUNG… Oder doch beides zusammen?
Um ihre ganz persönliche Traumreise zusammenzustellen, müssen die Fans von RCCL zunächst auf einer Weltkarte ihre gewünschte Region wählen. Nun können sie in den verschiedenen Hauptkategorien WOW!, YEAH! und MHMM…, die Attraktionen aussuchen, welche in ihrem Urlaub nicht fehlen dürften. Vom guten Essen über einmalige Aktivitäten bis hin zu Entspannung und Wellness.

Screenshot #2 Beispielhafte Auswahl aus der Hauptkategorie WOW!

Koffer gepackt und ab an Bord
Nachdem der Nutze all seine präferierten Wünsche ausgewählt hat, erhält er die Möglichkeit eine Reisebegleitung für seinen Traumurlaub auszuwählen. Hier kann er wählen, ob er jemanden direkt aus seinen Facebook-Freunden oder per E-Mail-Kontakt auswählt. Denn alleine reisen macht ja auch nur halb so viel Spaß;) Die gewählte Traumreise wird nun in einer Bildergalerie dargestellt. Auch können die teilnehmenden Nutzer ihre persönlichen Traumreisen mit ihrem Netzwerk teilen und die Aktion auch an Facebook-Freunden oder mittels E-Mail weiterempfohlen werden.

Screenshot #3 Auswahlfunktion zur Auswahl der Lieblings-Reisebegleitung

Screenshot #4 Fertige Auswahl der persönlichen Traumreise innerhleb der WOW! Kampagne

Urlaubsfieber
Bei so traumhaften Attraktionen, Möglichkeiten und Reisezielen erhöht sich auch bei uns das Urlaubsfieber. Wir wünschen allen Teilnehmern und Fans viel Spaß beim zusammenstellen und teilen der eigenen individuellen Traumreise! A pro pros… Und ganz nebenbei gibt es noch eine Europa-Kreuzfahrt zu gewinnen;) Toi toi toi.

p.s. Verfasst wurde dieser Artikel von unserem neuen Kollegen Tobias Göddel… Danke dir!

Achtung Abrissarbeiten – YTONG reisst auf Facebook Mauern ein

Januar 9th, 2013

Alles Neue macht 2013… Daher erwartet die Facebook-Fans von YTONG-Quality in Life, passend zum Launch des neuen Online-Shop, eine besondere Neujahrs-Überraschung. Die YTONG Challenge. Nutzer können hierbei mit Geschwindigkeit punkten, tolle Preise gewinnen und ihre Freunde herausfordern.

Screenshot #1: Die YTONG Facebook-Seite

Was gilt es zu tun?
Die YTONG Challenge fordert anhand eines kleinen Battles das handwerkliche Geschick der Nutzer heraus. Mittels Maus-Klicks gilt es den Hammer zu schwingen und so schnell wie möglich die tragenden Steine in der Mauer zu zerschlagen, damit diese so schnell wie möglich einstürzt. Im Anschluss füllt der Nutzer das Teilnahmeformular aus und hat somit die Möglichkeit an der Verlosung teilzunehmen.

Screenshot #2: Die YTONG Challenge aus Facebook

Um den Konkurrenzkampf unter den Facebook-Freunden anzukurbeln, können diese untereinander herausgefordert werden. Denn es gilt den Highscore des anderen zu knacken. Neben Ruhm und Ehre erhält der Nutzer, mit der höchsten Punktzahl, erhält als Gesamtgewinner einen exklusiven Sonderpreis. Und… Wie schnell seid ihr?

Screenshot #3: Die YTONG Challenge im ersten Level

Screenshot #4: Facebook-Freunde zur YTONG Challenge und Highscore knacken herausfordern

HAMMERstart ins neue Jahr
Wir haben die YTONG-Challenge natürlich auch schon ausprobiert und uns gegenseitig herausgefordert, bekämpft und viel Spaß gehabt. Neugierig!? Dann viel Spaß beim Hämmern ;)

p.s. Verfasst wurde dieser Artikel von unserem neuen Kollegen Tobias Göddel… Danke dir!