Lecker-Schmecker…

April 29th, 2008

… Oder: Guten Hunger ;-) Heute mal ein kleiner kulinarische Auszug der heutigen W&V Meldungen. Da hätten wir als amuse gueule vorweg eine fruchtige Variation an Knusperteig. Mit anderen Worten: United Biscuit bietet nun auch dem „deutschen Gaumen“ Geschmacksreize an. Ganz nach dem Motto „Alle Neue macht der Mai“ erwarten uns im kommenden Wonnemonat, unter der Marke Verkade, zwei Knabbereien mit dem Namen „Fruit & Form“ und „Snack & Form“. Wie so viele kulinarischen Leckerbissen, haben auch diese zwei ihren Weg über Frankreich zu uns gefunden. Warten wir also mal ab, was uns da erwartet… Geschmacksberichte können gerne hier eingesendet werden!

Bei all dem Schlemmen sollte der Sport nie zu kurz kommen. Das dachte sich wohl auch die berliner Agentur Aimaq Rapp Stolle und verpassten in dem neuen Nutella-Spot „unseren Jungs“ Arne Friedrich, Kevin Kuranyi, Tim Borowski und Marcell Jansen einen neuen Look und schickten sie in die Vergangenheit um die Spielvorbereitung der Europameister-Teams von ´72, ´80 und ´96 zu studieren. Hoffentlich bringt sie das auch in der EM 2008 weiter!!! Leider liegt der Spot noch nicht vor, aber alleine der Anblick von Kevin Kurani, lässt die Lust auf eine ausgewachsene Vokuhila wachsen ;-)

Käse schließt den Magen… Ganz im Sinne von Leerdammer: Auch hier erwarten uns im kommenden Monat neue Spots. Unter der Frage „Warum ist der Leerdammer immer leer?“ bekommen wir in Kürze durch 5 Spots die Antworten geliefert. Hier ist schon mal ein Spot zu sehen.

Nach diesen ganzen „Lecker-Schmecker“ meldet sich mein Magen… In diesem Sinne „Guten“ ;-)

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Voten ist nun Ehrensache…

April 28th, 2008

…und zwar seit dem 11. April beim Werbespotwettbewerb „Ehre & Karriere“ auf dem Videoportal clipfish.de. Anfang des Jahres rief die Werbeagentur Serviceplan gefolgt von der Fachzeitschrift W&V, Clipfisch und IP Deutschland zum nationalen Kreativwettbewerb auf. Dabei stellten 17 namhafte Unternehmen wie Mini, Veltins und Sony ihre Briefings online und lockten mit individuellen Sachpreisen für jeden Gewinner der einzelnen Unternehmenspitche im Wert von jeweils rund 2.500 €. Zusätzlich winken den Filmern 25.000 € Copyright-Honorar beim Kauf einer Idee und natürlich „Ehre & Karriere“ wie der Titel des Wettbewerbs schon verlauten lässt. Trotz hoher PR- und Werbeintensität hat sich die Beteiligung wie auf clipfish.de zu sehen ist eher im Rahmen gehalten. Zudem regt die Qualität der ein oder anderen Ideen- bzw. Spotproduktion wahrscheinlich Leihe als auch Kenner zum Grübeln an, ob so manch einer etwas verzerrte Realitätsvorstellungen hat gewisse Werke der Öffentlichkeit zuzumuten. Aber das ist wohl so ein Phänomen der heutigen Castingshow-Ära in der sich Kandidaten bewusst selbst mit den peinlichsten Auftritten der breiten Öffentlichkeit zur Bewertung vorführen.

Womit wir auch schon beim Thema wären: fleißig geworben wurde sogar zu Prime Time Zeiten der Castingshows, Quizshows & Co. auf dem Privatsender RTL (clipfish.de sei Dank) was sich auch in den eingereichten Spots widerspiegelt. Von „Hausmuttiproduktion“ über „Powerpointeffekte-Liebhaber“ bis hin zu professionellen Filmergüssen ist dabei alles vertreten. Dies kann zumindest teilweise natürlich auch an den unterschiedlichen Marken und Briefingthemen der Unternehmen gelegen haben. So kommt es, dass die entscheidenden Worte „kreativ“, „innovativ“ oder „neu“ mitunter völlig ignoriert wurden und beispielsweise Fräulein Mutter mit einem Dauer-Friede-Freude-Eierkuchen-Lächeln wie einst aus Uralt-Werbezeiten gewohnt lobend ihren Einkauf kommentierend durch EDEKA marschiert.

Spannend bleibt auf jeden Fall die Frage welche Spots sich im Endeffekt ins Finale katapultieren. Dabei spielen einerseits die Zuschauerbewertungen bei clipfish.de eine entscheidende Rolle. Andererseits können die teilnehmenden Unternehmen selbst per so genannter „Wildcard“ ihre Favoriten direkt in den Endausscheid voten. Das Schlusswort bleibt jedoch einer hochkarätigen Jury aus der Werbe- & Medienbranche vorbehalten. Das haben sich die Leute hinter den Kulissen fein ausgeklügelt um alle Beteiligten bei der Entscheidung „zu Wort“ kommen zu lassen. Und ganz Nebenbei dem heutigen Phänomen der „Youtube- & Castingshowgeneration“ zu entkommen, dass man nicht unbedingt die besten Ideen oder qualitativ hochwertigsten Auftritte etc. abliefern muss um die meisten Publikumsstimmen zu ergattern.

Genug der Worte. Nun erst einmal Bühne frei für ein paar Augenschmäuse, die wir bei „Ehre & Karriere“ ausgegraben haben:

Bottlerparkur


Eins auf die Omme…


Nur 5 Minuten…


It`s brutzeltime!


Die Versuchung…


Zu dir oder zu mir? Heu(mobil) unterwegs…


Campuslife in your clothes


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Voter Generated Content in einer Videokratie

April 20th, 2008

Der diesjährige US Wahlkampf polarisiert - nicht nur in den USA, sondern rund um die Welt. Hierbei handelt es sich nicht um irgendeine, sondern eine Art richtungsweisende Wahl. Oder zumindest haben viele Menschen diesen Eindruck.

Dieser Hintergrund, kombiniert mit der Tatsache, dass Internet, Web 2.0 und Co. in den USA bereits wesentlich fester in den Alltag integriert sind trägt dazu bei, dass sich viele Amerikaner online im Wahlkampf engagieren. Und das nicht nur, um Geld für die jeweiligen Kandidaten zu spenden, sondern um aktive an den Kampagnen teilzunehmen.

Nach „User Generated Content“ heisst das neue Buzz-Word nun „Voter Generated Content“. Wähler erstellen zum Beispiel Videos in denen sie ihre politische Meinung kundtun - oftmals in Youtube üblicher lustiger, provokanter, durchgeknallter oder wie auch immer Art und Weise - und laden diese auf führende Videoportale hoch.

Hier einige der momentan prominentesten bzw. meist betrachteten Beispiele:

„I Got a Crush…On Obama“ by Obama Girl
(Stand 20.04.08: ca. 8 Mio. Views, 19.000 Voting und 35.00 Kommentare)


Yes We Can - Barack Obama Music Video
(Stand 20.04.08: ca. 7 Mio. Views, 36.000 Ratings und 62.000 Kommentare)


Barack Obama Hillary Clinton - Umbrella
(Stand 20.04.08: ca. 6,3 Mio. Views, 13.000 Ratings und 11.500 Kommentare)


Inzwischen gibt es eine recht beachtliche Liste vergleichbarer Videos die teilweise Millionen oder zumindest Hunderttausende von Views erzielt haben. Es gibt bereits Stimmen, die sagen, dass YouTube & Co. eine ähnlich starke Änderung im Wahlkampf darstellen, wie einst in den sechziger Jahren die ersten Wahlkmapfspots im Fernsehen.

Das Interessante dabei… Die Kandidaten stehen hierbei vor ähnlichen Herausforderungen, wie es Unternehmen bereits seit geraumer Zeit tun. Fehlende Kontrolle! Nicht mehr sie oder wenige führende Medienhäuser bestimmen, was über sie berichtet wird, wie sie dargestellt werden, usw., sondern die Konsumenten bzw. Wähler selbst.

Einerseits ist es natürlich toll wenn diese Clips produzieren die millionenfach betrachtet werden und quasi eine Art „kostenloses Marketing“ darstellen. Andererseits können diese Spots auch Dinge beinhalten, die man so nicht im Zusammenhang mit dem eigenen Unternehmen, der eigenen Person oder nennen wir es doch schlichtweg der eigenen Marke sehen möchte.

Ganz davon abgesehen, dass dieser Vorter Generated Content auch zu teilweise hahnebüchener Kritik führen kann. Zuletzt musste sich Barack Obama zum Beispiel dafür rechtfertigen, dass das Obama Girl in ihrem Video für wenige Sekunden „nur“ mit einem Bikini einfach zu leicht bekleidet sei.

Hinzu kommt, dass beispielsweise nahezu jede Rede von den Kandidaten von einem Besucher vor Ort gefilmt, anschließend auf den führenden Videoportalen hochgeladen und damit von jedermann betrachtet werden kann. In einem Rededuell im Fernsehen konnten Nutzer per YouTube Filmen Fragen an die Kandidaten stellen. Und und und…

Das Motto 2.0 lautet in den USA inzwischen also: „Es lebe die Videokratie!“

Einen interessanten Beitrag zu diesem Thema gab es übrigens vor wenigen Tagen auch auf sueddeutsche.de. „US Wahlkampf im Netz - Es lebe die Videokratie“

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Oscars… Ohne roten Teppich und dem ganzen Pi-Pa-Po ;-)

April 11th, 2008

Ohne roten Teppich, Stars, Sternchen & Co. verlieh YouTube – The godfather of Webvideos-Portale – den Oscar für die besten Videos. Wie bereits im März auf spiegel.de zu lesen, schauten alleine im vergangenen Januar 3,26 Milliarden User unzähliche Videos auf YouTube… Da kann man sich schon mal einen Oscar leisten ;-)
Das dachte sich wohl auch Google und rief erneut zu den YouTube-Awards auf.

Aus den Kategorien music, creative, comedy, series, politics, inspirational, instructional, adorable, eyewitness, commentary, short film und sports, wurden jeweils sechs Videos nominiert und der gesamten „Userschaft“ zum voten freigegeben. Wer sind die Sieger? Sieger sind im endeffekt alle Nominierten, da sie allein durch die YouTube Auswahl ihre „Bühne“ und den somit gebührenden Auftritt erhielten, was wiederum mit tausenden von Clicks ihrer Videos honoriert wurde. Für die ermittelten Sieger jedoch, gab es neben einer Trophäe auch noch eine Event-Einladung… Ort, Zeit und Rahmen dieses Events bleibt jedoch noch geheim. Aber ich denke mal, das wird sich auch noch irgendwo im www herausfinden lassen ;-)

Neugierig geworden? Na, dann wollen wir mal nicht so sein. Ladies and Gentlemen… The YouTube Oscar-winners are:

Kategorie music
“Chocolate Rain” Original Song by Tay Zonday


Kategorie creative
The Original Human TETRIS Performance by Guillaume Reymond von notsonoisy


Kategorie comedy
Potter Puppet Pals in “The Mysterious Ticking Noise” von NeilCicierega


Kategorie series
The Guild - Episode 1: Wake-Up Call von watchtheguild


Kategorie politics
STOP THE CLASH (HEBREW) עצרו את מלחמת התרבויות von AvaazOrg


Kategorie inspirational
Blind Painter texascountryreporter


Kategorie instructional
How to solve a 4×4x4 Rubik’s Cube (Part One) von pogobat


Kategorie adorable
Laughing Baby von gsager1234




Kategorie eyewitness

Battle at Kruger von Jason275




Kategorie commentary

LonelyGirl15 is Dead! von WHATTHEBUCKSHOW


Kategorie short film
My name is Lisa von sheltonfilms


Kategorie sport
Ballon bowl von davetheknave


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Aktuelle Marketing-Trends aus den USA

April 8th, 2008

Im März fand unsere jährliche Roadshow in den USA statt. Bei dieser Gelegenheit treffen wir uns mit Partnerunternehmen, suchen nach Trends, diskutieren diese mit anderen Branchenexperten, usw., und legen gemeinsam mit unserer amerikanischen Niederlassung unsere Strategie für das nächste Jahr fest.

Im Folgenden einige Trends aus Bereichen wie Social Communities, Social Media, Google, Web Videos, Webdesign und unkonventionelles Marketing, die wir diesmal dabei beobachten konnten:

1. Social Communities
„Community-Klassiker“ wie MySpace, Facebook oder LinkedIn sind in den USA bereits fest im Alltag integriert. Vom 12 Jahre alten Schulmädchen mit einem Profil auf MySpace, über den Studenten auf Facebook bis hin zum Geschäftsmann auf LinkedIn ist nahezu jeder in diversen Communities vertreten. Und wir sprechen hier nicht von „Computer-Nerds“, sondern dem „Otto-Normalverbraucher“.
Mit StudiVZ oder XING gibt es zwar auch in Deutschland teilweise vergleichbare Communities. Hauptunterschied in den USA ist allerdings, dass die Communities dort oftmals wesentlich vitaler und nicht nur bei Teenagern fester Bestandteil des Alltags sind.

Hinzu kommen einerseits insbesondere bei jüngeren Zielgruppen auf spezielle Themen ausgerichtete Plattformen, die bereits eine beträchtliche Reichweite erzielen. Beispiel: Stardolls.com. Hier können die Nutzer Puppen (Dolls) ihrer Stars einkleiden, ein Apartment einrichten und shoppen gehen. Wobei die virtuellen Gegenstände mit dem realen Taschengeld bezahlt werden. Außerdem interessant: Der Sänger von Tokio Hotel Bill Kaulitz ist ebenfalls bereits mit einer eigenen Puppe auf Stardolls vertreten und sein Poster schmückt inzwischen die Wände zahlreicher Zimmer amerikanischer Teenager.

Ein weiterer Trend: Der Social Community Fertigbaukasten. Mit Hilfe von Anbietern wie zum Beispiel ning.com kann jedermann innerhalb weniger Minuten seine eigene Social Commuity eröffnen und entsprechend seiner Anforderungen einrichten (Design, Funktionen, usw. können mit wenigen Mausklicks angepasst werden). Sei es zu privaten oder geschäftlichen Zwecken. So sind alleine bei diesem Anbieter innerhalb relativ kurzer Zeit mehr als 150.000 neue Social Networks entstanden.

2. Social Media
Hand in Hand mit den Social Communties gewinnt natürlich auch das Thema Social Media an Bedeutung. Schließlich geht es nicht nur darum hohe Reichweiten mit Hilfe einer Community zu erzielen, sondern daraus auch Gewinn zu erwirtschaften. Wobei man sagen muss, dass obwohl die USA auch in diesem Bereich sicherlich immer noch Trendsetter sind auch dort der Stein der Weisen noch nicht gefunden ist. Es zeichnet sich allerdings der Trend ab, dass Business Networks wie LinkedIn wesentlich höhere CPCs erzielen als breitgefächerte Communities wie z.B. MySpace oder Facebook. Außerdem scheinen Social Communities Werbung zu erfordern, welche den Nutzer nicht belästigen, sondern stärker integrieren, so dass er vom passiven (oftmals gelangweilten) Betrachter zum aktiven Mitgestalter einer Kampagne „mutiert“. Zu guter letzt hat das Thema Targeting in diesem Bereich natürlich einen besonders hohen Stellenwert, so dass die Werbung auch tatsächlich auf die Vorlieben, Interessen und das Nutzerverhalten des einzelnen Community-Mitglieds zugeschnitten ist, um die Effizient der Kampagne zu optimieren bzw. Streuverluste weiter zu minimieren. Weg von hohen quantitativen Reichweiten - hin zu zwar niedrigeren, aber dafür qualitativ hochwertigeren Reichweiten.
Unabhängig von den Werbeeinnahmen scheinen außerdem insbesondere solche Communities profitabel zu arbeiten, welche die Möglichkeit haben kostenpflichtige Premium-Leistungen anzubieten.

3. Google goes Video
Auch der Branchenprimus Google widmet sich verstärkt dem Thema Video-Anzeigen. Anstelle von Textanzeigen können bereits seit geraumer Zeit auch Video-Anzeigen im Rahmen von Google-Adwords geschaltet werden. Bisher war dies jedoch „nur“ innerhalb des Content-Netzwerks von Google möglich. In den USA geht das Unternehmen nun einen entscheidenden Schritt weiter. Im Rahmen eines Pilotprojekts können seit Anfang des Jahres auch Video-Anzeigen neben den Suchergebnissen von Google geschaltet werden. Das fällt auf! Denn obwohl sie zwar bisher dezent platziert werden springen einem die Viedo-Anzeigen im Vergleich zu den „klassischen Textanzeigen“ natürlich regelrecht ins Auge. Es ist zwar bereits seit längerem bekannt, dass z.B. Werbung in Form von Videos wesentlich bessere Clickraten erzielt als „klassische Bannerwerbung“. Doch mit dem Vermarktungsansatz von Google haben „planbare“ Online Medien im Bereich Web Videos nun noch einmal einen erheblichen Schub erhalten. Es bleibt also weiterhin spannend auf der „Web Video Spielwiese“ - sowohl viral als nun eben zusätzlich auch verstärkt über planbare Online Medien.

4. Webdesign 2.0
Auch im Bereich Webdesign gab es einige interessante Beobachtungen.
#1: Es werden verstärkt Bewegtbilder in Form von Web Videos in Websites integriert - und das nicht nur auf Videoportalen, sondern auch in Social Communities sowie in die Internetauftritte von Unternehmen. Und das nicht nur bei Konzernen, sondern verstärkt auch bei KMU.
#2: Die Oberflächen von Websites werden mit Hilfe von JavaScript, Ajax & Co. wesentlich benutzerfreundlicher - weg von einer starren Präsentation hin zu einem Desktop-Feeling bei dem der Nutzer die Seite entsprechend seiner Vorstellung gestalten kann (Ein- und Ausblenden von Inhalten oder Boxen, Verschieben von Designelementen, usw.).

5. Guerilla und Viral Marketing als „Alltags-Waffe“
Auch in Deutschland haben alternative Werbeformen wie Guerilla oder Viral Marketing in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Wobei hierzulande die spezialisierten Agenturen immer noch nahezu an einer Hand abgezählt werden können, die über entsprechende jahrelange Erfahrung verfügen, welche gewöhnlich die Grundlage erfolgreicher Kampagnen bildet, und bereits zahlreiche unkonventionelle Kampagnen auch für große Unternehmen durchgeführt haben.

In den USA gibt es hunderte vergleichbare Anbieter. Es ist jedes Jahr wieder erstaunlich zu sehen, dass alternative Werbeformen dort bereits fester Bestandteil vieler Marketingstrategien sind und es Guerilla oder Viral Kampagnen nahezu wie Sand am Meer gibt. Sowohl bei kleinen und mittelständischen Unternehmen als auch bei Global Playern. Hier geht es schon lange nicht mehr um die Frage, „ob“ man sich dieser Werkzeuge bedient, sondern „welche unkonventionellen Bausteine man in die nächste Kampagne integriert“.

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Bewerbung 2.0

April 1st, 2008

Als Kreativagentur freuen wir uns natürlich immer wieder, wenn wir keine „Standard Bewerbungen“ erhalten, sondern von potentiellen zukünftigen Kollegen mit möglichst ausgefallenen Ansätzen überrascht werden. Sprich… Zumindest bei uns kann man auf diese Weise direkt beim nicht ganz unwichtigen „ersten Eindruck“ zusätzlich punkten.

So zuletzt geschehen bei der Bewerbung von Dara Schneider, die ab heute das Team unserer deutschen Niederlassung verstärkt. Wie so etwas aussehen kann? Das seht Ihr hier:


PS: Ach ja… Und NEIN… Das Ganze ist kein conceptbakery Aprilscherz!;-)

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„Personality not included“ - Interview mit Rohit Bhargava

März 29th, 2008

Personality not included by Rohit BhargavaRohit Bhargava ist Leiter des Interactive Marketing Teams von Ogilvy Public Relations Worldwide in Washington und eines der Gründungsmitglieder des 360 Digital Influence Teams von Ogilvy. Als Betreiber des Influential Marketing Blogs gilt er als einer der weltweit führenden Spezialisten im Bereich Social Media. Mit „Personality not included“ hat er nun sein erstes Buch verfasst. In diesem Buch geht es um eine der derzeit zentralen Entwicklungen bzw. Herausforderungen im Bereich Marketing. Weg vom gesichtslosen Unternehmen hin zu einer Marke mit Persönlichkeit und Seele. Das dieses Buch kein Ladenhüter wird ist bereits abzusehen und wir durch ein Vorwort von Guy Kawasaki untermauert.

Wie es sich für ein solches Werk gehört geht Rohit auch in der Vermarktung ungewöhnliche Wege, um ein „Buch mit Persönlichkeit“ zu schaffen. Beispielsweise hat er vorab exklusiven Content aus dem Buch in seiner Gruppe bei Facebook veröffentlicht und jedermann eingeladen dieser beizutreten. Außerdem hat er in seinem Blog einen Aufruf an andere Blogger gestartet ihm 5 Fragen zu schicken, um ihn zu dem Buch zu interviewen. Sämtliche Interviews hat er wiederum in seinem Blog verlinkt, wo nun ein Voting stattfindet bei dem das „beste“ Interview gewählt wird. Der Gewinner erhält eine signierte Ausgabe des Buches sowie ein 100$ Geschenkgutschein für Amazon. Diese Chance hat sich das US Team der conceptbakery nicht entgehen lassen und als einer der ersten 50 seine Fragen eingesendet.

Hier also das Interview. Wobei wir dieses im O-Ton belassen haben. Schließlich geht es bei diesem Thema auch viel um Authentizität;-)

1. What is the message of the 3 chicken on the cover? What is the (important) first impression you are trying to create?

Rohit: “I think the most important thing is that I was trying to do was have a cover that stands out. And I think we managed to do that. How many other marketing books have chickens on them? The secondary message is about the windup toys and how they could be seen as faceless whereas personality can be the way to stand apart.”

2. What are some of the best ways a brand, product or service can show personality in your eyes?

Rohit: “The formula I lay out for personality in the book is being unique, authentic and talkable. The best way that a brand can do all of those is by letting the people that are most passionate about what they do share their stories. This means giving employees more ability to do this, and finding the right ways to connect with customers who are passionate about your brand. The book is about how to do that.”

3. Authenticity is a big word right now. Your book is not the first one about this topic. How is it different?

Rohit: “I love this question, because it gives me a chance to talk about what I think is the most exciting thing about this book … how it differs from others that are out there. This is not a book about how to be more authentic or about how to blog. Those are simply ingredients in the bigger picture which I believe is personality. The three hottest trends in marketing today re authenticity, social media and word of mouth. Personality is at the intersection of of all three and therefore worth paying attention to. The other thing that I think makes the book different is that I focused on trying to be as useful as possible. For that reason, I tell stories in the book to make it easier to read. I have two parts, where the first is all about the strategy and theory and the second is a series of action guides designed to help you put personality into action. Hopefully, the format, topic and focus make it something different to other books you might pick up. Ultimately, it will be for readers to let me know if they think I succeeded.”

4. Are you looking at the book as a showcase of your own interactive marketing expertise?
(Is the book going to be embedded in a bigger - interactive - discussion of its own?)

Rohit: “Interestingly, I ended up with a book that is not as much about interactive marketing as it is about marketing in general. That’s not to say it won’t be useful for someone who is solely focused on using the Internet for marketing, but I learned early on that my real interest is in sharing openly great marketing ideas. It’s why I actually rebranded my personal blog last year from “Influential Interactive Marketing” to be just “Influential Marketing.” Well, that and I wanted a shorter name.”

5. To what extend do you think brands are perceived “old school” or “trendy” based on the forms of advertising they are engaging in?
(i.e. does mobile marketing make a brand more hip?)

Rohit: “I think ultimately it comes down to the real identity of the brand. I doubt very many customers today would see a brand as young and cool and hip simply because of the advertising they choose. On the other hand, for a brand that already occupies this type of position, it may seem like a discontinuity if they are not using these tools … so I suppose in some cases there is a necessity to use them if your customers are expecting it.”
I am looking forward to reading his book and will I’ll tell you more about it once I had to chance to read it.

I case you have your own marketing book in the works, you might want to read the secret sixth question and its answers as well:

I wonder how many forewords Guy Kawasaki is writing these days…

Rohit: “Actually, he doesn’t do that many anymore … it was tough to get him to agree to do this one! “

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Auszeichnung für moviebakery beim Innovationspreis 2008

März 27th, 2008

auszeichnung moviebakery in der kategorie web 2.0 beim innovationspreis 2008Mit mehr als 1.600 Bewerbern konnte die Initiative Mittelstand einen neuen Teilnehmerrekord im Rahmen des jährlich stattfindenden Wettbewerbs “Innovationspreis” verzeichnen.

Daher freuen wir uns natürlich umso mehr, dass unser Web Video und Viral Marketing Portal moviebakery im Rahmen des „Innovationspreis 2008“ in der Kategorie “Web 2.0″ ausgezeichnet wurde.

Fazit der Jury: “Ihr Produkt überzeugt durch seinen hohen Nutzwert, Innovationsgehalt und seine Mittelstandseignung.”

Dank des einmaligen Angebots bietet die Plattform moviebakery nicht nur großen und namhaften Unternehmen, wie Germanwings, Henkel, Sharp Electronics oder Swiss International Air Lines, sondern auch KMU wie Dialo.de, Handytarife.de oder Sparhandy.de die Möglichkeit Web Videos in ihre Marketingaktivitäten zu integrieren.

Somit hat sich moviebakery innerhalb kürzester Zeit zu einem der Marktführer im Bereich “Produktion und Verteilung von Werbespots für das Internet” in Deutschland und den USA entwickelt.

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Es geht rund…

März 26th, 2008

Und zwar zum ersten Mal!

Dieses Jahr veranstaltet die Guerilla Marketing Föderation zum ersten Mal eine Guerilla Marketing Tour. Quasi Rock´n Roll der anderen Art ;-)

Die Föderation hat sich unter anderem die Profilierung von Guerilla Marketing, Ambient Media & Co. zum Ziel gesetzt und nutzt neben dem Portal, Blog, den zahlereichen Lehrveranstaltungen und Seminaren nun auch die Guerilla Marketing Tour.

Auf insgesamt vier Terminen in den Städten Köln (27.05.), Pforzheim (19.09.), Berlin (31.10.) und im Sauerland (14.11.), warten vielen interessanten Personen der „Szene“, gespickt mit Vorträgen rund um die Trends der „Rock´n Roll“-Werbeformen Guerilla Marketing, Ambient Media, Ambush-Marketing und Viral-Marketing auf die Teilnehmer.

Vor und während der gesamten „Vortrags-Tour“, bietet sich allen Teilnehmern und Interessenten (z.B. den Guerilla-Club-Mitgliedern oder den XING-Guerilla-Campern) die Möglichkeit, im Rahmen eines Meeting-Points weitere Gleichgesinnte kennenzulernen. Diese Anlaufstelle bietet ebenfalls Raum für Diskussionen, Warm-ups & Co.

Wer also interessiert ist und „mitrocken“ möchte, kann sich hier informieren oder hier den Info-Flyer downloaden.

Also, wir sehen uns ;-)

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And the “Voscar” goes to…

März 25th, 2008

Dieser Beitrag wird den Ein oder Anderen nicht mehr als wesentlich als neu erscheinen, da die Meldung des „weltweit ersten Festival des Viralen Films“ bereits am vergangenem Donnerstag im Blog culture-buzz.de zu lesen war. Dennoch Grund genug, im Nachgang nochmals an das erste Viral Film Festival in New York zu erinnern!

Nach der rasanten Verbreitung und Nutzung des Internet mit seinen diversen Videoplattformen „YouTube & Co.“ wird es nun langsam aber sicher Zeit für das Genre „Viral Videos“ ein eigenes Festival zu feiern. Vom 28. April bis zum 03. Mai 2008 haben unter dem Motto „Je kürzer, desto besser“ Hobby-, Semi- und Vollprofi-Filmer die Chance, mit ihren kreativen Filmkünsten glänzen. Einzige Teilnahmevoraussetzung ist jedoch, dass die Filme innerhalb der letzen 12 Monate „in Auftrag gegeben, produziert oder gedreht“ wurden. Nicht´s leichter als das… Oder moviebakers ;-)

Bis zum 29. März 2008 können noch die Virals unter www.viralfilmfestival.com eingesendet und/oder das Teilnahmeformular ausgefüllt werden. Auch Agenturen oder andere Auftraggeber können teilnehmen – hauptsache sie haben alle kreatives und virales Videos in Petto!

Die dort eingereichten Videos werden dann im Rahmen der Vorpremiere zum jährlichen BEFILM – the Underground Film Festival gezeigt. Im Vorfeld und währenddessen unterstützen Dailymotion und VBMA als Partner das Festival.

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